Big-Points-Weekend für den SSC Freisen

Es war ein ( fast ) perfektes Wochenende für den SSC Freisen. Mit fünf Punkten aus zwei Spielen feierte das Team um Headcoach Brigitte Schumacher zwei enorm wichtige Siege und hat sich etwas Luft im Abstiegskampf verschafft.
Den Auftakt machte am Samstagabend die Partie gegen den Tabellenfünften DJK München-Ost, gegen die es in der Vorrunde eine knappe 2:3 Niederlage gab. Freisen startete druckvoll in die Partie und ging schnell durch zwei Aufschlagserien von Leonie Dewes und Doreen Werth mit 8:1 in Führung. In der Folge konnte München näher heranrücken, Freisen hielt jedoch dagegen und hatte beim Stand von 24:22 zwei Sätzbälle. Der erste wurden von München abgewehrt, der zweite leider durch das Schiedsgericht entschieden, die zum Entsetzen der Freisener Mannschaft und der über 200 Zuschauer einen hohen Angriffsball der Münchner, der deutlich ins Seitenaus segelte, als touchiert werteten. Eine mehr als exklusive subektive Sichtweise. Der Satz endete schließlich nach dramatischen und hochklassigen Ballwechseln mit 30:32 aus Freisener Sicht. Der zweite Satz wogte bis zum Spielstand von 20:20 hin und her, als München durch eine Aufschlagserie Maria Oischinger vorentscheidend auf 24:20 davonziehen konnte. Brigitte Schumacher reagierte und brachte mit der reaktivierten Alica Weiler eine Backup-Spielerin zum Einsatz, die jahrelang für den SSC Freisen in der 2. Bundesliga aktiv. Dieser Wechsel erwies sich als goldrichtig, brachte diese doch mit ihrer Erfahrung viel Ruhe und Übersicht ins Spiel, welches nun deutlich in Richtung der Heimmannschaft ausschlug. Freisen jetzt nicht mehr aufzuhalten. Mit 25:18, 25:17 und 15:6 im Tiebreak ließ der SSC jetzt keinerlei Zweifel mehr aufkommen, wer das Feld als Sieger verlässt.
Eine bärenstarke Leistung zeigte Freisens Neuzugang Kayla Afoa bei ihrem Debüt, die sich auf Anhieb nahtlos in das Freisener Team einfügte, Doreen Werth nahm im Anschluss ihre verdiente MVP-Medaille in Empfang.
Beflügelt von dem Sieg startete der SSC Freisen am nächsten Morgen mit dem Reisebus und 15 Fans im Gepäck nach Stuttgart, wo die jungen Wilden vom Sparda BSP Stuttgart auf das Team aus dem Nordsaarland warteten.
Auch hier startete des SSC wie entfesselt in den ersten Satz, baute seinen Vorsprung sukzessive von 10:3 über 18:5 aus und holte den Satz mit einem deutlichen 25:13 nach Hause.Mehr Mühe hatten das Team um Kapitänin Doreen Werth in Satz zwei, den die jungen Schwäbinnen ausgeglichener gestalten konnten, in Verlegenheit geriet der SSC jedoch nicht ernsthaft.
Die Souveränität setzte sich in Satz drei nahtlos fort, Freisen jederzeit Herr im Ring und nach etwas mehr als einer Stunde mit einem deutlichen 3:0 Erfolg, der das ( fast ) perfekte Wochenende abrundete.
Lohn ist der Sprung auf Platz sieben der Tabelle und ein wenig Luft im Abstiegskampf.