SSC Freisen Spielen, Bewegen, Erleben
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SSC Freisen holt ehemalige Nationalspielerin

Freisen Weißrussin verstärkt Team des Volleyball-Drittligisten. SSC kassiert in Umkirch erste Saisonniederlage.

 

Volleyball-Drittligist SSC Freisen hat am Samstag im Auswärtsspiel beim VfR Umkirch seine erste Saisonniederlage kassiert. Vor 50 Zuschauern zog der SSC beim Club aus der Nähe von Freiburg mit 1:3 den Kürzeren (25:21, 20:25, 18:25 und 24:26). „Wir waren spielerisch stärker als Umkirch, haben aber mehrere sehr leichtsinnige Fehler bei der Annahme und im Aufschlag gemacht“, ärgerte sich SSC-Trainerin Brigitte Schumacher.

Trotzdem konnte ihr Team den ersten Satz noch gewinnen. Doch schon dort kündigte sich an, dass Freisen an diesem Tag nicht so souverän agierte wie zuvor bei den beiden Siegen gegen den VfB Ulm und beim SV Karlsruhe-Beiertheim (jeweils 3:1). „Durch unsere hohe Fehlerquote haben wir den Gegner im Laufe der Zeit immer stärker gemacht“, fand Schumacher.

Die Folge: In den Durchgängen zwei, drei und vier musste der SSC immer von Beginn an einem Rückschlag hinterherrennen und verlor am Ende die Sätze und damit das Spiel. Zur „Spielerin der Partie“ wurde aufseiten der Gäste Doreen Werth gekürt. Freisen musste durch die Niederlage die Tabellenführung an den SSC Bad Vilbel abgeben. Die Nordsaarländerinnen sind nun Zweiter.

Für Freisen kam in Umkirch erstmals eine neue Spielerin zum Einsatz. Der Verein hat für die Mitte die ehemalige weißrussische Nationalspielerin Krystsina Bustamante-Lapko verpflichten. Die 27-Jährige stand vergangene Saison für den TV Cloppenburg in der 3. Liga West auf dem Feld.

Von dort kehrte sie wegen der Corona-Pandemie zunächst im Frühjahr in ihre Heimat zurück. Nun wollte Bustamante-Lapko wieder nach Deutschland, um hier eine Ausbildung zu beginnen. Der Kontakt zwischen der Spielerin und Freisen kam über einen Trainerkollegen von Brigitte Schumacher zustande. „Sie ist eine starke Spielerin, die wir gut gebrauchen können“, freut sich die SSC-Übungsleiterin.

Die 3. Liga Süd im Volleyball pausiert nun am kommenden Wochenende. Danach stehen für Freisen gleich zwei Saar-Derbys in Folge an. Zunächst empfangen die Saarländerinnen am Samstag, 10. Oktober, Aufsteiger VSG Saarlouis in der heimischen Bruchwaldhalle. Am Sonntag, 18. Oktober, ist die Mannschaft dann um 15 Uhr beim TV Lebach zu Gast.

Der SSC Freisen grüßt von ganz oben

Freisen Volleyballerinnen sind nach 3:1-Auswärtssieg in Beiertheim Tabellenführer der 3. Liga.

 

Die Volleyballerinnen des SSC Freisen haben am Samstag durch den zweiten Sieg im zweiten Saisonspiel die Tabellenspitze der 3. Liga Süd übernommen. Vor 30 Zuschauern setzte sich das Team von Trainerin Brigitte Schumacher mit 3:1 beim SV Karlsruhe-Beiertheim durch (23:25, 25:18, 25:23, 25:19).

„Die Tabelle hat ja noch nicht viel zu sagen, aber natürlich freuen wir uns über den guten Start“, erklärte Freisens Übungsleiterin. „Allerdings haben wir die Befürchtung, dass aufgrund steigender Corona-Zahlen die Runde wohl nicht zu Ende gespielt wird.“

Eine Sorge, die nicht ganz unbegründet zu sein scheint: Ligarivale TV Lebach musste bereits seine drei ersten Saison-Begegnungen verlegen, da zwei Spielerinnen des TV nach Corona-Fällen in ihrer Schule vorsorglich in Quarantäne sind. Auch in unteren Ligen im Volleyball fielen schon mehrere Begegnungen aus.

Aber zurück zur Partie des SSC in Karlsruhe: „Den ersten Satz haben wir dort unnötig abgegeben“, urteilte Schumacher. „Da haben wir noch einige Fehler im Block gemacht und unsere Angriffe nicht zu Ende gespielt.“ Trotzdem erarbeitete sich Freisen eine 16:10-Führung. Die gaben die Gäste aber noch einmal aus der Hand und die Gastgeberinnen gewannen den Durchgang mit 25:23.

Der SSC ließ sich davon nicht aus dem Konzept bringen und steigerte sich: Überzeugen konnte vor allem Zuspielerin Leonie Dewes, die nach der Partie zur besten Akteurin gewählt wurde. Ebenfalls stark in der Mitte agierten Neuzugang Tatjana Palamarenko sowie Vanessa Fox. Dieses Trio ragte damit aus einer starken Teamleistung noch heraus – was sich auch in den Sätzen zwei bis vier im Ergebnis bemerkbar machte. Freisen lag in diesen Durchgängen ständig in Führung – und ließ sich die Butter auch nicht mehr vom Brot nehmen. Obwohl es den Hausherrinnen mehrfach gelang, nach deutlichen Rückständen wieder bis auf wenige Punkte heranzukommen, holten sich die Gäste diese drei Sätze – und damit den Sieg.

Für den SSC steht nun erneut ein Auswärtsspiel an. Am Samstag um 19.30 Uhr ist das Team beim VfR Umkirch zu Gast, der am Sonntag seine Saison-Auftaktbegegnung beim SSC Bad Vilbel mit 1:3 verlor.

SSC Freisen startet stark in die neue Saison

Freisen Die Drittliga-Volleyballerinnen des SSC Freisen sind erfolgreich in die neue Spielzeit gestartet. Vor 120 Zuschauern setzte sich der SSC in der heimischen Bruchwaldhalle gegen Ulm mit 3:1 durch. Nun warten schwere Aufgaben auf den SSC.

 

Der Beginn war etwas nervös: Im ersten Pflichtspiel nach der langen Corona-Pause dauerte es bei den Volleyballerinnen des SSC Freisen ein wenig, bis die Rädchen ineinander griffen. Im Auftaktspiel der 3. Liga Süd am Samstag zu Hause gegen den VfB Ulm lag das Team von Trainerin Brigitte Schumacher im ersten Satz schnell mit 0:4 hinten. Einige Ballwechsel später stand es 16:20 aus Sicht der Gastgeberinnen.

Schumacher versuchte motivierend einzugreifen. „Wir haben in dieser Phase zu viele Eigenfehler gemacht. Ich habe immer wieder versucht, meine Spielerinnen daran zu erinnern, dass sie wesentlich besser spielen können“, berichtete die Übungsleiterin.

Die aufmunternden Worte zeigten Wirkung – wenn es auch zunächst noch einen weiteren Rückschlag gab: Freisen holte den Vier-Punkte-Rückstand im ersten Satz auf und hatte beim Stand von 24:23 sogar einen Satzball. Doch am Ende setzte sich Ulm doch mit 26:24 durch.

Danach wurden die Gastgeberinnen aber immer stärker. „Wir haben uns im Aufschlag, in der Annahme und im Zuspiel gesteigert“, freute sich Schumacher. Der zweite Satz ging klar an die Gastgeberinnen (25:20), ebenso wie der dritte (25:21).

Etwas enger wurde es dann noch einmal in Satz vier, doch da zeigte Freisen gleich zwei Mal kämpferische Qualitäten: Zunächst gelang dem SSC nach einem 4:9-Rückstand der 13:13-Ausgleich. Dann wandelte das Schumacher-Team ein 16:20 in ein 24:23 um. Zwei Matchbälle konnte Ulm in der Folge noch abwehren – doch der dritte saß: Freisen gewann den Satz mit 27:25 und jubelte über einen psychologisch wichtigen Sieg im ersten Spiel.

„Dieser Auftritt macht Mut für die kommenden Spiele. Ich bin sehr zufrieden“, freute sich Schumacher. Aus ihrer Mannschaft wurde Doreen Werth zur besten Spielerin des Spiels gekürt. Stark präsentierte sich auch Kim Schwan, der auf der Diagonalposition vor allem im ersten Satz viele Punktgewinne gelangen. Laura Bur, die nach längerer Pause als Mittelblockerin eingesetzt wurde, zeigte ebenso eine gute Vorstellung wie Tine Kolb, die in der Sommerpause zur Libera umgeschult wurde.

Zum Einsatz kamen mit Alica Zimmer, Tatjana Palamarenko und Sara Biegel auch drei der vier Neuzugänge des SSC. „Bei Alica hat man am Anfang gemerkt, dass sie ein wenig nervös war, das konnte sie aber später ablegen“, analysierte Schumacher. „Tatjana hat einige gute Blockpunkte gemacht – und was Sara auf der Libero-Position gezeigt hat, war auch in Ordnung“, so die Trainerin weiter.

Das Freisener Auftaktspiel war übrigens nicht ganz ausverkauft. Nach dem genehmigten Hygiene-Konzept des Vereins hätten 130 Besucher kommen dürfen, 120 waren es. „Einige ältere Anhänger wollen wohl noch nicht kommen, andere haben vielleicht gedacht, dass sie keine Tickets mehr bekommen würden“, mutmaßte Schumacher. Bei ihr überwog aber die Freude, dass das erste Heimspiel vor Publikum ausgetragen werden durfte. „Das war ganz wichtig. In einigen engen Phasen haben die Zuschauer die Mädels hervorragend unterstützt.“

Auf Freisen warten nun in den kommenden Wochen gleich mehrere knackige Aufgaben. Zunächst stehen zwei Auswärtsspiele bei Spitzen-Clubs an, danach zwei Derbys: Am Samstag spielt das Schumacher-Team um 19.30 Uhr beim SV Karlsruhe-Beiertheim. Eine Woche später reisen die Nordsaarländerinnen zum VfR Umkirch. Anschließend gastiert Aufsteiger VSG Saarlouis beim SSC, ehe Freisen zum nächsten Lokalduell beim TV Lebach antritt.

Freisen ist stärker, die Liga aber auch

Freisen Die Volleyballerinnen des SSC Freisen starten am Samstag um 18.30 Uhr mit einem Heimspiel gegen den VfB Ulm in ihre dritte Spielzeit in der 3. Liga. Die SZ sprach zuvor mit Trainerin und Vereinschefin Brigitte Schumacher.

 

Frau Schumacher, am 20. Juli ist der SSC Freisen in die „heiße Phase“ der Vorbereitung auf die neue Saison eingestiegen. Am Samstag steht nun das erste Ligaspiel an. Ist bei Ihnen – auch angesichts der vielen Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie – überhaupt Vorfreude auf den Start da?

Brigitte Schumacher Ja, Vorfreude ist definitiv da, auch wenn wir in der Vorbereitung nicht alles machen konnten, was wir machen wollten. Wir wollten beispielsweise bei einem Turnier in Fellbach spielen, das haben wir aber abgesagt, weil uns dort zu viele Anmeldungen waren. Für ein Turnier in Holz hatten wir auch gemeldet, das kam dann aber nicht zustande. Deswegen haben wir kurzfristig ein kleines Trainingsspiel gegen Zweitliga-Aufsteiger TG Bad Soden vereinbart. Das haben wir 0:4 verloren. Das Ergebnis ist aber nicht aussagekräftig, da wir viel probiert haben, und bei uns drei Spielerinnen gefehlt haben.

Wie zufrieden sind Sie mit der Vorbereitung aus sportlicher Sicht?

Schumacher Wir haben sechs Wochen lang von jedem Training 30 Minuten abgezwackt, in dem unser neuer Athletik-Trainer Rainer Volk ein spezielles Training mit dem Team gemacht hat. Dabei wurden auch Daten erhoben. Deren Auswertung hat ergeben, dass sich die Spielerinnen in den letzten Wochen sowohl im Ausdauer- als auch im Kraftbereich verbessert haben. Dies sollte sich im Ligabetrieb vor allem an schärferen Aufschlägen zeigen, aber auch daran, dass wir in Tie-Breaks konzentrierter sind.

Neu im Team sind Alica Zimmer, die von Zweitligist TV Holz kam, sowie drei Spielerinnen, die der SSC von Oberligist SV Steinwenden geholt hat. Wo werden diese Spielerinnen eingesetzt und was ist von ihnen zu erwarten?

Schumacher Tanja Palamerenko, die wir als erstes aus Steinwenden für die Mitte verpflichtet haben, hat sich sehr gut eingefügt. Sie hat sich aber leider Anfang vergangener Woche einen Bänderanriss zugezogen. Es sieht leider so aus, als könnte sie gegen Ulm nicht spielen. Außenspielerin Marie Uhrig und Libera Sara Biegel haben sich im Laufe der Vorbereitung sehr gut verbessert. Sie müssen sich aber noch an das Tempo in der 3. Liga gewöhnen. Alica Zimmer kennt dieses Tempo natürlich schon. Deshalb ging es bei ihr nur darum, wie wir sie am besten einsetzen können, damit sie ihre Angriffsstärke voll ausspielen kann.

Sind mit Ausnahme von Tanja Palamerenko alle Spielerinnen zum Saisonauftakt fit?

Schumacher Nicht ganz. Tine Kolb hat eine kleinere Verletzung am Knie. Leonie Dewes laboriert an Problemen an der Kniesehne. Lara Fox ist noch dabei, ihren Kreuzbandriss auszukurieren. Bis alle im Vollbesitz ihrer Kräfte sind, wird es noch ein wenig dauern.

Ist der SSC dank der vier Neuzugänge trotzdem stärker als vergangene Saison?

Schumacher Ich würde schon sagen, dass wir stärker sind. Aber nicht nur wegen der Neuzugänge, sondern auch, weil die Spielerinnen, die schon vorher bei uns waren, immer noch etwas dazu lernen. Ich denke allerdings auch, dass die 3. Liga insgesamt diese Saison stärker ist, weil sich einige Konkurrenten – wie der SSC Bad Vilbel – gut verstärkt haben. Deshalb bleibt unser Ziel der Ligaverbleib.

Wie viele Zuschauer dürfen diese Saison zu den Heimspielen des SSC in die Freisener Bruchwaldhalle kommen?

Schumacher Nach dem genehmigten Hygiene-Konzept sind maximal 130 Zuschauer erlaubt. Auf diese Zahl kommen wir aber nur, weil wir an den beiden Enden hinter dem Spielfeld noch Stühle aufgestellt haben. Hätte uns nur die Tribüne zur Verfügung gestanden, wären es maximal 60 bis 70 Besucher gewesen. Unsere Spielerinnen verkaufen Karten im Vorverkauf. Darüber hinaus wird es noch eine Abendkasse geben.

Bessere Strukturen und ein Königstransfer

Freisen Die Volleyballerinnen des SSC Freisen sind in die heiße Phase der Vorbereitung auf ihre dritte Saison in der 3. Liga gestartet. Der Club hat sich professioneller aufgestellt und mit Alica Zimmer eine Top-Spielerin verpflichtet.

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Das ist ein echter Kracher. Mit Alica Zimmer hat Volleyball-Drittligist SSC Freisen für die kommende Saison eine ganz starke Spielerin an Land gezogen. „Das kann man schon als Königstransfer bezeichnen“, freut sich Brigitte Schumacher, Trainerin und Vorsitzende des SSC in Personalunion. „Alica ist eine gute Außenangreiferin mit viel Erfahrung. Spielerinnen von ihrer Qualität haben wir im Saarland ja nicht allzu viele“, weiß die Übungsleiterin.

Außenangreiferin Zimmer ging in den vergangenen Jahren für Zweitligist TV Holz ans Netz. Da die 25-Jährige in naher Zukunft ein Referendariat beginnen wird, wollte sie sportlich ein wenig kürzer treten. Dies bekam auch Freisens Leistungsträgerin Doreen Werth mit – schließlich spielt sie seit vielen Jahren gemeinsam mit Zimmer Beachvolleyball und ist seitdem mit ihrer künftigen Teamkollegin befreundet. Werth stellte den Kontakt zwischen Zimmer und dem Club her – und am Ende stand die Verpflichtung der 25-Jährigen.

Zimmer war nicht das einzige neue Gesicht, das Trainerin Schumacher beim Start in die heiße Phase der Vorbereitung am Montag in der Freisener Bruchwaldhalle begrüßen konnte. Mit dabei waren auch drei weitere Spielerinnen, die Freisen in der Sommerpause verpflichtete. Alle drei kommen vom SV Steinwenden. Vom Club aus der Nähe von Kaiserslautern haben sich Mittelblockerin Tanja Palamarenko, Libera Sara Biegel und die universell einsetzbare Marie Uhrig dem SSC angeschlossen. Nicht mehr mit an Bord sind Libera Chantal Gelzleichter, die aus beruflichen Gründen kürzer tritt und Mittelblockerin Mira Weber, die erst im Laufe der zurückliegenden Runde vom TV Lebach kam. Sie hat sich nun dem TV Holz angeschlossen. „Ansonsten sind aber alle etablierten Spielerinnen bei uns geblieben, worüber wir sehr froh sind“, sagt Schumacher.

Neben dem Spielerinnen-Trio Palamarenko, Biegel und Uhrig gab es noch zwei weitere Neuzugänge aus Steinwenden – allerdings nicht für den Kader des Drittligisten, sondern für das Trainer- und Betreuerteam. Tobias Ohliger ist als Physio-Therapeut neu zum Drittligisten hinzugestoßen, und soll sich um die im Saisonverlauf auftretenden kleineren Blessuren der Spielerinnen kümmern. Der bisherige Coach von Steinwenden, Hans-Jörg Kersten, wird Schumacher künftig als Co-Trainer an der Seitenlinie unterstützen.

„Hans-Jörg ist B-Lizenz-Inhaber und wir haben bei einer Probezeit festgestellt, dass es menschlich zwischen ihm und mir passt und wir dieselben Ideen vom Volleyball haben“, verrät Schumacher. Diese Probezeit des künftigen Co-Trainers fand in den vergangenen Wochen statt. Die SSC-Akteurinnen legten in den zurückliegenden zwei Monaten trotz des Abbruchs der Saison 2019/20 wegen der Corona-Pandemie nämlich keineswegs die Füße hoch. „Wir haben seit 18. Mai wieder trainiert, weil wir zuvor lange genug Pause hatten“, erzählt Schumacher. Diese erste Vorbereitungsphase auf die neue Spielzeit ging bis zum Beginn der Sommerferien. Dann folgte eine kleine Pause, in der viele Spielerinnen aber auch auf freiwilliger Basis Individualtraining absolvierten, ehe jetzt die zweite Vorbereitungsphase gestartet wurde.

Ebenfalls neu im Team des SSC ist übrigens Physio-Therapeut Reiner Volk, der sich um das Athletik-Training mit den Spielerinnen kümmert. „Auch wenn unsere Spielerinnen nach wie vor arbeiten oder studieren, haben wir uns damit in vielen Bereichen professionalisiert“, freut sich Schumacher. „Ziel dieser Maßnahmen ist es, dass sich die Akteurinnen bei uns wohlfühlen und sie zudem bei kleineren Verletzungen optimal betreut werden.“ Letzteres ist auch eine Lehre aus der vergangenen Saison. „Wenn man drei Mal die Woche trainiert und zudem noch am Wochenende bei den Spielen in die Vollen geht, dann ist diese Betreuung notwendig, weil sich dann einfach kleinere Blessuren einstellen“, hat Schumacher erkannt. „Für uns kam die Corona-Pause dieses Jahr eigentlich zum richtigen Zeitpunkt, um uns körperlich erholen zu können.“ Viele Spielerinnen schleppten sich kurz vor dem Zwangsende der vergangenen Spielzeit angeschlagen über das Feld.

Trotzdem war der SSC zum Zeitpunkt des Abbruchs auf dem besten Weg, sein angestrebtes Saisonziel Klassenverbleib zu erreichen. Als die Bälle wegen der Pandemie ruhen mussten, betrug der Vorsprung der Nordsaarländerinnen auf einen Abstiegsplatz als Tabellensiebter sieben Zähler – und das bei nur noch drei zu absolvierenden Begegnungen. Nach dem Abbruch der Saison entschied der Deutsche Volleyball-Verband (DVV), dass aus der 3. Liga nur die Teams absteigen, die sportlich keine Chance mehr auf den Ligaverbleib gehabt hätten. In der 3. Liga Süd war dies nur Schlusslicht TG Mainz-Gonsenheim. Nach diesem Beschluss konnten der VfB Ulm und der SSC Bad Vilbel aufatmen. Obwohl sie zum Zeitpunkt des Abbruchs auf einem Abstiegsplatz standen, dürfen sie in der 3. Liga bleiben – ebenso wie der auf einem Nichtabstiegsplatz stehende SSC Freisen.

Auch für die kommende Saison, die für Freisen am 12. September (18.30 Uhr) mit einem Heimspiel gegen Ulm beginnt, gibt SSC-Trainerin Schumacher den Ligaverbleib als Ziel aus – und das trotz der Verstärkungen und der Professionalisierung. „Ich bleibe beim Ziel Klassenverbleib. Denn kommende Saison wird es wohl drei Absteiger geben. Dazu kommt, dass ich die Spielstärke, insbesondere der Teams aus Baden-Württemberg nicht einschätzen kann und wir mit einer Durchschnittsgröße von zirka 1,75 Metern für die 3. Liga immer noch eine recht kleine Mannschaft haben.“ Diesen Größennachteil gegenüber der Konkurrenz muss Freisen immer wieder durch eine geschickte Spielweise ausgleichen – was dem Club in den beiden vergangenen Spielzeiten zumeist gut gelang.

Volleyball:Freisen hat den Ligaverbleib fast schon sicher

Freisen Die Volleyballerinnen des SSC Freisen haben am Samstag das wichtige Kellerduell in der 3. Liga Süd beim VfB Ulm zu ihren Gunsten entschieden. Der SSC setzte sich beim Aufsteiger mit 3:1 durch (25:22, 25:21, 20:25 und 25:20.

 

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„Das war ein ganz wichtiger und entscheidender Schritt in Richtung Ligaverbleib“, jubelte Trainerin Brigitte Schumacher. Freisen hat nun als Tabellensiebter in der elf Mannschaften umfassenden Liga acht Zähler Vorsprung vor der „roten Linie“ – bei vier noch ausstehenden Begegnungen der Konkurrenz.

In Ulm gelang es den Nordsaarländerinnen von Beginn an, ihr Spiel „durchzudrücken“. Schumacher: „Wir haben es geschafft die Nerven zu behalten, obwohl das Publikum den VfB lautstark angefeuert hat und obwohl es einige umstrittene Schiedsrichter-Entscheidungen gab.“ Die Übungsleiterin weiter: „Meine Mannschaft war stark in der Annahme, im Zuspiel und im Angriff – und auch unser Block war deutlich besser, als in den Spielen zuvor.“

Nachdem Freisen in den beiden ersten Sätzen immer vorne lag und am Ende auch gewann, geriet der SSC im dritten Durchgang etwas ins Wanken. Da gaben die Gäste eine 12:6- und 18:15-Führung aus der Hand. Ulm verkürzte durch ein 25:20 auf 1:2. Freisen ließ sich davon aber nicht aus dem Konzept bringen: „Im vierten Satz haben wir wieder gut dagegen gehalten. Es war meinen Mädels deutlich anzumerken, dass sie das Ding unbedingt gewinnen wollten“, freute sich Schumacher.

Nach vier Auswärts-Spielen in Folge tritt der SSC in seiner nächsten Partie nun wieder zu Hause an: Am 14. März ist um 18.30 Uhr der Tabellenvierte SV Karlsruhe-Beiertheim in der Freisener Bruchwaldhalle zu Gast. Das wird das letzte „echte“ Heimspiel des SSC in der aktuellen Runde. Das Saisonfinale am 4. April gegen den SV Sinsheim wird in der Namborner Liebenburghalle ausgetragen, da die Bruchwaldhalle an diesem Tag anderweitig belegt ist.

" Das wird noch heiße Diskussionen geben "

Freisen/Bliesen Im Volleyball ist der Spielbetrieb aufgrund des Coronavirus eingestellt worden. Davon betroffen sind auch der bereits feststehende Drittliga-Meister TV Bliesen bei den Herren sowie die Drittliga-Frauen des SSC Freisen.

 

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Die Entscheidung fiel am Donnerstagnachmittag: Wegen der Corona-Krise beschloss der Deutsche Volleyball-Verband (DVV), die aktuelle Spielzeit in den 3. Ligen sowie in den Regionalligen vorzeitig für beendet zu erklären. Einige Stunden später wurden auch der Spielbetrieb im Bereich des Saarländischen Volleyball-Verbandes mit sofortiger Wirkung eingestellt. Gleiches gilt mittlerweile auch für die 1. und 2. Liga.

Wie nach der Absage der Saison, die in der 3. Liga bei den Frauen bis zum 4. April und bei den Herren bis zum 21. März laufen sollte, in Sachen Auf- und Abstieg verfahren wird, ist noch offen. In einem Schreiben an die Vereine erklärte der Vorsitzende des Dritte-Liga-Ausschuss Süd, Dirk Röttgen: „Detaillierte Informationen zu Auf- und Abstieg werdet ihr in Kürze erhalten. Eine unter den gegebenen Umständen faire Lösung befindet sich gerade in Abstimmung.“

Mögliche Szenarien wären, dass die aktuelle Tabelle über Auf- und Abstieg entscheiden wird, oder dass es weder Auf- noch Absteiger gibt. „Diesbezüglich wird es sicher noch einige heiße Diskussionen geben“, ist sich Brigitte Schumacher, Trainerin des SSC Freisen, sicher.

Dem kann sie mit ihrem Team aber entspannt entgegenblicken. Denn als Tabellensiebter stehen die Nordsaarländerinnen derzeit auf einem Nichtabstiegsplatz. Das Team wird also mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in der Saison 2020/21 in seine dritte Drittliga-Spielzeit gehen können.

Die Entscheidung des Verbands die Saison vorzeitig zu beenden, kann Schumacher, deren Team eigentlich an diesem Samstag den SV Karlsruhe-Beiertheim empfangen hätte, nachvollziehen: „Es hätte ja nicht sein können, dass Schulen und Kindergärten geschlossen werden, und wir weiterspielen.“ Die 54-Jährige sagt aber auch: „Die Situation ist schon etwas komisch, dass jetzt so abrupt alles zu Ende ist. Eigentlich hätten wir die Runde schon noch gerne, im Zweifelsfall ohne Zuschauer, zu Ende gespielt.“

Beim TV Bliesen, der den Titelgewinn in der 3. Liga Süd sportlich bereits eingetütet hat (wir berichteten), fällt durch das vorzeitige Saisonende nicht nur das Auswärtsspiel an diesem Wochenende beim USC Konstanz, sondern auch die geplante große Titel-Party nach dem letzten Heimspiel (am 21. März) aus.

„Wir haben uns darauf konzentriert, es da richtig krachen zu lassen und hatten dafür schon ein paar Dinge vorbereitet“, berichtet der Sportliche Leiter Gerd Rauch. „Vielleicht machen wir nun an einem anderen Termin eine inoffizielle Meisterfeier.“ Für die Absage der restlichen Begegnungen hat Rauch Verständnis: „Die Gesundheit geht für alle vor.“

Sollte der Verband allerdings entscheiden, dass es wegen der besonderen Lage dieses Mal keine Aufsteiger gibt, würde dies den TV sehr hart treffen. Denn aktuell arbeitet der Club fieberhaft daran, die wirtschaftlichen Voraussetzungen zu schaffen, um in die 2. Liga aufsteigen zu können. Zudem feierte auch die zweite Mannschaft des TV bereits einen Titelgewinn: Sie wurde Meister in der Verbandsliga und steht somit sportlich als Aufsteiger in die Oberliga fest.

GemS Freisen wird Landessieger bei Jugend trainiert für Olympia

Die erfolgreichen Volleyballerinnen der Gemeinschaftsschule Freisen mit (hinten, v.l.) Franziska Alles, Laura Weitzmann, Sophie Wagner und Trainerin Brigitte Schumacher sowie (vorne, v.l.) Nagma Hussein Ali, Antonia Alles und Lilly Dissieux. Foto: Marc André Müller

 

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Toller Erfolg für die jungen Volleyballerinnen der Gemeinschaftsschule Freisen: Beim Landesfinale von „Jugend trainiert für Olympia“ gewann die von Brigitte Schumacher trainierte Mannschaft in der Wettkampfklasse IV (Jahrgänge 2007 bis 2010) den Titel.

Nach einem klaren 2:0-Sieg (25:12 und 25:5) gegen das Geschwister-Scholl-Gymnasium Lebach wartete im Endspiel das Team des Johannes-Kepler-Gymnasiums Lebach. Auch hier entschied Freisen beide Sätze (25:14 und 25:15) souverän für sich.

Um den Erfolg nicht zu gefährden, griff Trainerin Schumacher zu einem psychologischen Kniff. „Sie hat uns vor dem Spiel gar nicht gesagt, dass dies schon das Endspiel ist“, erzählt Sophie Wagner aus der Klasse 7d. „Wir hätten uns sonst zu sehr unter Druck gesetzt“, ergänzt Laura Weitzman, ebenfalls aus der 7d. So war die Überraschung und die Freude über den Titel umso größer.

Durch den Landessieg ist das Team der Freisener Gemeinschaftsschule nun für die Endrunde auf Bundesebene im thüringischen Bad Blankenburg qualifiziert. „Mit diesem Erfolg knüpft unsere Mannschaft an große Erfolge der Vergangenheit an“, erzählt Schumacher stolz. Denn bereits in den 2000er-Jahren erreichten Volleyballerinnen aus Freisen mehrfach den Landesmeistertitel. Die Spielerinnen dieser Generation spielen heute mehrheitlich für den SSC Freisen in der 3. Liga. Insgesamt bestehen nicht nur durch Schumacher enge Verbindungen zwischen dem SSC Freisen und der Gemeinschaftsschule. Fast alle Spielerinnen der erfolgreichen Schul-Mannschaft spielen auch in verschiedenen Teams des SSC.

" Wo närrische Kräfte am Werk sind " SZ zum Rosenmontagsumzug mit dem SSC Freisen

 

 

Der Himmel trägt grau, die Narren dafür farbenfrohe Kostüme. Pünktlich zum Start des Rosenmontagsumzugs in Freisen stoppt der Nieselregen weitgehend und es rieselt nur noch Konfetti vom Wagen der Landjugend St. Wendel, die sich noch kurzfristig angemeldet hat. So sind es schließlich 15 Wagen und Fußgruppen, die gemächlich an den Besuchern vorbeiziehen. Vorneweg gibt eine „bärenstarke Truppe“, bestehend aus Bürgermeister Karl Josef Scheer (SPD) und den Ortsvorstehern der Gemeinde, das Tempo vor.

Nicht nur stark, sondern gleich mit Superkräften ausgestattet, präsentiert sich Brigitte Schumacher mit den jungen SSC-Volleyball-Helden. Ihre magischen Fähigkeiten im Verborgenen halten, wollen wohl die Fräsemer Hexen, die getarnt als Afrikanerinnen reichlich Süßigkeiten an die Kinder verteilen. Auf stürmisches und regnerisches Wetter vorbereitet, ist das Technische Hilfswerk (THW), das ein Schiff im Schlepptau hat. Und so manch einer wird bei der Party danach vielleicht dem Motto der Wuschden gefolgt sein: „Liebe, Frieden und Flaschenbier.“

Die SZ zum Sieg bei den " Tulpen " vom SSC Bad Vilbel

Volleyball:Freisen feiert ganz wichtigen Sieg

Freisen SSC gewinnt in Bad Vilbel mit 3:0. Mitgereiste Fans sorgen für Heimspiel-Atmosphäre.

 

Den Volleyballerinnen des SSC Freisen ist am Sonntag ein Meilenstein auf dem Weg zum Klassenverbleib in der 3. Liga Süd gelungen: Beim Tabellenvorletzten SSC Bad Vilbel setzte sich das Team von Trainerin Brigitte Schumacher vor 50 Zuschauern mit 3:0 durch (25:23,25:17 und 27:25). „Keine Frage, das war ein extrem wichtiger Sieg“, freute sich die Übungsleiterin.

Dank des Erfolgs in Hessen kletterte der SSC nicht nur vom achten auf den siebten Tabellenplatz, sondern vergrößerte auch seinen Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz, auf dem der VfB Ulm steht, von vier auf sieben Zähler.

Von einer Vorentscheidung im Kampf um den Ligaverbleib wollte Schumacher aber noch nicht reden. „Ich bin da mehr die Sicherheits-Fanatikerin“, erklärte sie lachend. „Ich denke, zwei Siege aus den letzten sechs Saison-Spielen brauchen wir noch.“ Dies ist vermutlich eine korrekte Einschätzung. Denn Ulm hat noch eine Partie weniger absolviert als die Konkurrenten – und der SSC muss Ende Februar auch noch beim VfB antreten.

Beim Auswärtsspiel in Bad Vilbel hatte Freisen – zumindest stimmungstechnisch – ein Heimspiel. Denn rund 40 Anhänger des Clubs hatten mit einem Bus die Reise nach Hessen angetreten. Sie sahen, wie ihr Team konzentriert begann und während des ersten Satzes ständig in Führung lag. Ihren dritten Satzball verwandelten die Gäste schließlich zum 25:23. Noch deutlicher bestimmten die Saarländerinnen den zweiten Durchgang, der mit 25:17 an das Schumacher-Team ging.

Bad Vilbel wollte sich aber noch nicht geschlagen geben: Die Gastgeberinnen lagen im vierten Satz mit 22:21 vorne. Doch dann gelangen Freisen drei Punkte in Serie. Die Gäste hatten zwei Matchbälle. Die wurden allerdings – ebenso wie der dritte beim Stand von 24:25 – abgewehrt. Die Butter ließ sich Freisen aber dennoch nicht mehr vom Brot nehmen: Der vierte Matchball zum 27:25 saß – und der wichtige Dreier bei einem direkten Konkurrenten war eingetütet.

Für Freisen stehen nun noch gleich drei weitere Auswärtspartien in Folge an. Die erste davon ist am Samstag, 8. Februar, um 19 Uhr beim TSV GA Stuttgart. Die Baden-Württembergerinnen sind mit einem Punkt mehr als der SSC Tabellenfünfter.

Toller Sieg für den SSC Freisen in Umkirch

Volleyball:SSC Freisen siegt trotz Mini-Kader

Freisen Volleyballerinnen des SSC feiern beim 3:0-Sieg in Umkirch eine Premiere.

 


 

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Die Volleyballerinnen des SSC Freisen haben am Samstag einen perfekten Start ins neue Jahr hingelegt: Im ersten Spiel nach der vierwöchigen Winterpause siegte der SSC vor 80 Zuschauern mit 3:0 beim Tabellennachbarn VfR Umkirch. Der SSC überholte dadurch nicht nur die Baden-Württembergerinnen in der Tabelle, sondern auch noch den Saar-Rivalen TV Lebach, der am kommenden Samstag um 20 Uhr in Freisen zum Derby zu Gast ist.

„Wir haben äußerst konzentriert gespielt und alle Anweisungen konsequent umgesetzt. Es hat einfach alles gepasst“, freute sich SSC-Trainerin Brigitte Schumacher nach dem ersten Erfolg ihrer Mannschaft im vierten Aufeinandertreffen mit Umkirch.

Dabei waren die Vorzeichen vor dem Gastspiel in der Nähe von Freiburg alles andere als gut: Neben der verletzten Lara Fox (Kreuzbandriss) und Nadja Schmitt (Schwangerschaft) stand auch Tina Prümm (Urlaub) nicht zur Verfügung. Zudem hat mit Michelle Heinrich eine der Nachwuchsspielerinnen des Clubs mitgeteilt, dass sie aktuell nicht mehr Volleyball spielen möchte. So standen aus dem ursprünglichen Kader nur noch acht Spielerinnen zur Verfügung.

Trotzdem fuhr Freisen zu neunt nach Umkirch. Denn für den Rest der Saison wird die 51-Jährige Doris Schumacher, die Schwester von Trainerin Brigitte, der Mannschaft als Libera aushelfen. „Dazu haben wir uns entschieden, weil Chantal Gelzleichter zuletzt auch ein wenig mit Verletzungen zu kämpfen hatte“, berichtet Schumacher. „Es ist aber klar vereinbart, dass Doris nur zum Einsatz kommt, wenn es bei Chantal mal nicht gehen sollte.“

In Umkirch musste Doris Schumacher nicht aufs Feld. Gelzleichter konnte durchspielen und zeigte – wie der komplette Rest des Teams – eine starke Leistung. „Unsere Aufschläge kamen gut und wir haben das Spiel so gelenkt, dass Umkirchs beste Spielerin Luise Mauersberger ihre Stärke nicht ausspielen konnte“, analysierte Brigitte Schumacher. Freisen holte sich den ersten Satz mit 25:18, den zweiten mit 25:19 und den dritten noch deutlicher mit 25:15.

Freisen klettert " über den Strich "

Jetzt darf gefeiert werden: Erleichtert stürmen die Volleyballerinnen des SSC Freisen nach dem 3:1-Sieg gegen Mainz-Gonsenheim auf ihre Fans zu. Dank des Erfolges stoppte die Mannschaft von Trainerin Brigitte Schumacher die jüngste Talfahrt und verließ die Abstiegsplätze. Foto: B&K/Bonenberger/

 

 

 

Freisen Die Volleyballerinnen des SSC Freisen haben in der 3. Liga Süd nach zuletzt vier Niederlagen in Serie endlich wieder über einen Sieg jubeln können. Vor 150 Zuschauern bezwang der SSC zu Hause Schlusslicht TG Mainz-Gonsenheim.


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Jubelnd stürmten die Drittliga-Volleyballerinnen des SSC Freisen auf die Zuschauer zu – und warfen sich dann auf den Boden. Die Fans klatschten begeistert Beifall. „Die Erleichterung ist natürlich riesengroß“, freute sich Trainerin Brigitte Schumacher nach dem letzten Ballwechsel. Zuvor hatte sich ihr Team am Samstagabend in der 3. Liga Süd gegen das sieglose Schlusslicht TG Mainz-Gonsenheim mit 3:1 durchgesetzt (25:19, 26:24, 18:25 und 25:14).

Es war ein Pflichtsieg, aber gleichzeitig auch ein extrem wichtiger. Denn schließlich stand Freisen gegen das Schlusslicht gleich doppelt unter Druck. Zum einen, weil der SSC zuvor vier Niederlagen in Serie kassiert hatte und dadurch auf einen Abstiegsplatz abgerutscht war. Zum anderen, weil jeder einen Sieg der Gastgeberinnen gegen den Letzten erwartet hatte.

Durch die drei Punkte kletterten die Nordsaarländerinnen vom vorletzten auf den achten Tabellenplatz. Damit steht Freisen über Weihnachten und den Jahreswechsel auf einem Nichtabstiegsplatz. „Wenn wir die Klasse halten wollen, dann müssen wir aber noch das ein oder andere Spiel gewinnen“, warnt Schumacher vor verfrühter Euphorie.

Wichtig wird für den SSC dabei auch sein, Punkte in fremden Hallen zu holen. Denn in den restlichen neun Saisonbegegnungen tritt das Team gleich sechs Mal auswärts an. Nur noch drei Mal spielt Freisen vor eigenem Anhang. In der Freisener Bruchwaldhalle geht das Team sogar nur noch zwei Mal ans Netz. Der Grund: Das letzte Saisonspiel gegen den SV Sinsheim am 4. April wird in der Namborner Liebenburghalle ausgetragen, da die Spielstätte in Freisen an diesem Tag belegt ist.

Im letzten Spiel des Jahres fand der SSC gut in die Partie. Die ersten beiden Sätze gingen an die Gastgeberinnen. Und das, obwohl bei Freisen zwei wichtige Spielerinnen angeschlagen auf dem Feld standen: Mittelblockerin Mira Weber war nach einer Bänderverletzung, die sie sich in der Vorwoche bei der 1:3-Niederlage in Beiertheim zugezogen hatte, ebenso wenig im Vollbesitz ihrer Kräfte wie Spielführerin Doreen Werth, die Knieprobleme hat. „Ich bin froh, dass wir das unter diesen Umständen so gut hinbekommen haben“, freute sich Schumacher.

Nach der 2:0-Satzführung leistete sich ihr Team aber einen kleinen Durchhänger. „Das war mal wieder typisch. Wir haben gedacht, wir führen 2:0, jetzt können wir uns mal eine Pause gönnen“, monierte die Übungsleiterin. Die Folge: Satz drei ging an Mainz-Gonsenheim. Danach riss sich der SSC aber wieder am Riemen und fand zu alter Stärke zurück. Mit einem deutlichen 25:14 schnappte sich Freisen Satz vier und damit den Sieg.

Sein erstes Spiel nach der kurzen Winterpause in der 3. Liga Süd bestreitet der SSC Freisen am 11. Januar beim Tabellen-Siebten VfR Umkirch, gegen den es im Hinspiel eine 0:3-Niederlage gab. Das erste Heimspiel im neuen Jahr steigt dann eine Woche später: Am 18. Januar ist um 20 Uhr der TV Lebach zum brisanten Saarderby in der Bruchwaldhalle zu Gast. Lebach ist aktuell mit zwei Punkten mehr als Freisen Tabellen-Sechster.

 

Schwan will drei Punkte unterm Tannenbaum

Kim Schwan Foto: Scherer/Verein. Foto: Jannik Scherer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Freisen Gelingt den Volleyballerinnen des SSC Freisen kurz vor Weihnachten die Trendwende? Vier Niederlagen in Folge musste das Team um Trainerin Brigitte Schuhmacher zuletzt in der 3. Liga einstecken.

 

Die Folge: Freisen rutschte auf den vorletzten Tabellenplatz ab.

Mit einem Sieg im letzten Spiel des Jahres an diesem Samstag um 18.30 Uhr in der Freisener Bruchwaldhalle gegen Tabellen-Schlusslicht TG Mainz-Gonsenheim könnte das Team aber vor der kurzen Winterpause (bis 11. Januar) bis zu zwei Plätze nach oben klettern – und damit pünktlich vor dem Weihnachtsfest die Abstiegsränge wieder verlassen.

Das ist auch das große Ziel von Außenspielerin Kim Schwan. „Ich bin sehr optimistisch, dass wir die drei Punkte holen“, erklärt das 22-jährige Eigengewächs. „Schon in unseren beiden letzten Partie haben wir gut gespielt. Wenn wir an diese Leistungen anknüpfen können, packen wir das gegen Mainz auf jeden Fall.“

Schwan weiß aber auch, dass die drei Punkte gegen den sieglosen Tabellenletzten, gegen den sich der SSC im Hinspiel klar mit 3:1 durchsetzte, quasi Pflicht sind. „Wir haben einen gewissen Druck, gewinnen zu müssen. Das war in den letzten Begegnungen anders. Da konnten wir gegen starke Gegner befreit aufspielen.“

Dass der SSC in seiner zweiten Saison in der 3. Liga um den Ligaverbleib kämpft, kommt für Schwan nicht überraschend. „Ich habe erwartet, dass es nicht leicht wird, vor allem weil die Gegner uns jetzt besser kennen“, erklärt die 22-Jährige. Hinzu komme die große Leistungsdichte. „Die beiden Tabellenersten ausgenommen kann in dieser Liga eigentlich jeder, jeden schlagen.“

Schwan geht schon seit ihrem sechsten Lebensjahr für Freisen ans Netz. „Ich habe beim SSC mit dem Kinderturnen begonnen und dann ist es hier so, dass man später quasi von dort in die Volleyball-Abteilung weitergeleitet wird“, erzählt sie lachend.

„Ich habe diesen Schritt auch noch nie bereut. Ich denke, in keiner anderen Sportart wären mir solche Erfolge gelungen.“ Mit dem SSC stieg Schwan von der Oberliga bis in die 3. Liga auf. Zudem wurde sie zwei Mal Saarlandpokal-Siegerin.

Sporterfolge sind in ihrer Familie aber keine Seltenheit. Ihre Mutter Vera wurde mit den KF Oberthal mehrfach deutsche Meisterin im Kegeln. In Kindertagen fieberte Kim dabei nahezu jede Woche als Zuschauerin mit. Selbst spielte sie aber nie im Verein. Im Nachhinein betrachtet wohl die richtige Entscheidung. „Wenn ich mit Freunden mal gekegelt habe, hat sich herausgestellt, dass ich dafür völlig untalentiert bin“, verrät sie grinsend.

Trotz Niederlage ist die Trainerin stolz

Doreen Werth hämmert den Ball übers Netz.Der SSC Freisen lieferte dem Tabellendritten Offenburg einen großen Kampf – und verlor nur unglücklich. Foto: B & K.

 

 

 

 

 

 

 

Freisen Die Volleyballerinnen des SSC Freisen haben am Samstag in der 3. Liga Süd in einem packenden Krimi eine bittere Heimniederlage kassiert. Gegen den Tabellendritten VC Offenburg verlor der SSC vor 200 Zuschauern mit 2:3.


 

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Sie haben alles gegeben – aber es hat ganz knapp nicht gereicht. Die Volleyballerinnen des SSC Freisen verloren am Samstag in der 3. Liga Süd vor 200 Zuschauern in der heimischen Bruchwaldhalle mit 2:3 gegen den VC Offenburg.

Nachdem beide Teams zuvor jeweils zwei Sätze gewonnen hatten, wurde der alles entscheidende Tie-Break zu einem echten Krimi. Ab dem 3:3 konnte sich dort keines der Teams absetzen. Eines ging in Führung – das andere glich aus. So ging es bis zum 13:13.

Dann war die Freude beim Freisener Anhang zunächst riesengroß: Kim Schwan setzte einen Schmetterball von der linken Seite zum 14:13 ins Feld. Freisen hatte Matchball. Doch der wurde abgewehrt. Und nur Augenblicke später jubelten die Gäste. Beim Stand von 16:15 für sie setzte Offenburgs Teresa Saunders zum Schlag an. Der konnte vom SSC zwar geblockt werden, aber die Kugel landete danach im Aus. Der Tabellendritte hatte mit 17:15 gewonnen.

Enttäuscht gingen Freisens Spielerinnen danach zum Abklatschen ans Netz. Doch der eigene Anhang wollte das Team nicht hängen lassen. Viele der Besucher erhoben sich von ihren Sitzen und spendeten den SSC-Spielerinnen aufmunternden Applaus.

Der tat den Akteurinnen sichtlich gut. Das war genau sieben Tage zuvor noch anders gewesen. Da hatten die Nordsaarländerinnen nach einer schwachen Vorstellung eine bittere 0:3-Heimniederlage gegen den TSV Stuttgart kassiert (wir berichten). Der Frust war anschließend groß.

„Deshalb war gegen Offenburg nicht unsere Vorgabe zu gewinnen. Wir wollten einfach wieder besser spielen als gegen Stuttgart – und das ist uns hervorragend gelungen“, freute sich SSC-Trainerin Brigitte Schumacher. „Von daher bin ich stolz auf den einen Punkt.“ Für eine Niederlage im Tie-Break erhält das unterlegene Team im Volleyball immerhin noch einen Punkt.

„Klar hätten wir lieber zwei oder drei Zähler geholt, aber der eine Punkt ist für uns ein schönes Trostpflaster für unseren tollen Kampf“, fand Freisens Allrounderin Tine Kolb. Sie und ihre Teamkolleginnen hatten sich zwei Tage nach der Pleite gegen Stuttgart zu einer Aussprache getroffen. Kolb dazu: „Es wurden viele Dinge angesprochen. Vor allem, dass wir uns besser konzentrieren und auf dem Feld mehr kommunizieren müssen.“ Beide Vorhaben konnte der SSC am Samstag umsetzen.

Dass die Hausherrinnen mit dem einen Zähler gut leben konnten, lag auch daran, dass mit Offenburg nicht irgendein Team, sondern immerhin der amtierende Zweitliga-Meister zu Gast war. Die Baden-Württembergerinnen hatten sich nach dem Titelgewinn freiwillig in die 3. Liga zurückgezogen. Der Kader des VC veränderte sich danach deutlich, trotzdem gingen in Freisen eine ganze Reihe starker Spielerinnen für die Gäste ans Netz – wie Leonie Amann, die vor allem im vierten Satz den SSC-Block immer wieder vor große Schwierigkeiten stellte. Sie wurde nach der Partie auch zur „MVP“ (wertvollste Spielerin) ihres Teams gewählt. Auf Freisener Seite ging diese Auszeichnung an Doreen Werth.

Wie ambitioniert die Gäste trotz des Rückzugs aus Liga zwei noch sind, erkannte man auch am Statement ihrer Trainerin Richarda Zorn nach Spielschluss. Die war trotz des Sieges nämlich nur mäßig begeistert: „Wir haben nicht zu unserem Spiel gefunden. Die kommende Trainingswoche wird für meine Spielerinnen nicht so schön“, kündigte sie an.

Freisen feiert wichtigen Heimsieg

Doreen Werth (Mitte) feiert mit ihren Teamkolleginnen den 3:1-Sieg gegen Bad Vilbel. Vor allem im dritten und vierten Satz spielte Freisen nahezu perfekt. Foto: B & K

 

 

 

 

 

 

 

Freisen Der zweite Saisonsieg ist eingetütet! Die Volleyballerinnen des SSC Freisen haben am Samstag im Heimspiel vor 120 Zuschauern den SSC Bad Vilbel mit 3:1 bezwungen. Dadurch schaffte der SSC den Anschluss ans Tabellen-Mittelfeld.


 

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Brigitte Schumacher, die Trainerin der Drittliga-Volleyballerinnen des SSC Freisen, war am Samstag nach dem Heimspiel ihrer Mannschaft gegen den Tabellennachbarn SSC Bad Vilbel überglücklich. „Dieser Sieg war super wichtig, keine Frage“, erklärte die Übungsleiterin nach dem 3:1-Erfolg vor 120 Zuschauern in der heimischen Bruchwaldhalle.

Durch den zweiten Sieg im sechsten Saisonspiel verhinderte ihre Mannschaft nicht nur das Abrutschen hinter Bad Vilbel auf den drittletzten Platz. Freisen schaffte auch den Anschluss ans Mittelfeld der Tabelle. Zwar bleibt das Team vorerst auf Rang acht, hat aber nun nur noch zwei Punkte Rückstand auf den Tabellenvierten VfR Umkirch.

Den Erfolg gegen Bad Vilbel tütete Freisen vor allem dank einer starken Vorstellung im dritten und vierten Satz ein. „Da haben wir nahezu fehlerlos gespielt“, freute sich Schumacher. „Da waren die Aufschläge gut, und der Angriff und die Annahme waren sehr stabil.“ Das Resultat: In beiden Sätzen ließen die Gastgeberinnen dem Gegner keine Chance. Freisen gewann jeweils mit 25:14.

Zuvor waren die Hausherrinnen allerdings nicht ganz so gut im Spiel gewesen. Der erste Satz lief lange ausgeglichen – bis Freisen sich gegen Ende absetzen konnte. Aus einem 15:16 machten die Schumacher-Mädels erst ein 18:16 und dann ein 22:18. Am Ende holten sie sich den Durchgang mit 25:19. „Und das, obwohl wir einige Fehler gemacht haben“, fand Schumacher. „Aber wir waren Bad Vilbel einfach in allen Belangen überlegen, vor allem spielerisch.“

Trotz dieser Überlegenheit ging der zweite Durchgang allerdings verloren. Freisen lag schnell mit 3:18 und 7:15 zurück. Am Ende gaben die Gastgeberinnen den Satz mit 20:25 ab. Doch von diesem Durchhänger ließ sich die Mannschaft nicht aus der Ruhe bringen.

Kleiner Wermutstropfen: Libera Chantal Gelzleichter, die nach einer Pause wegen einer Erkrankung wieder spielte, zog sich im vierten Satz vermutlich einen Muskelfaserriss zu und wird nun wohl wieder ausfallen.

Kolb ist die Allzweckwaffe des SSC Freisen

Christine Kolb gab im Derby gegen Lebach als Libera keinen Ball verloren. Zum Sieg reichte es dennoch nicht. Gegen Bad Vilbel soll das anders werden.  Foto: Kerosino..

 

 

 

 

 

 

 

Freisen Nach zwei Niederlagen in Folge möchten die Drittliga-Volleyballerinnen des SSC Freisen wieder in die Erfolgsspur zurück.


 

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Eigentlich ist Tine Kolb vom Volleyball-Drittligisten SSC Freisen Diagonal-Spielerin. Eigentlich. Denn die 27-jährige Studentin ist flexibel einsetzbar und damit so etwas wie Freisens „Allzweckwaffe“. Ob als Zuspielern, in der Annahme oder wie zuletzt vor 14 Tagen bei der 1:3-Niederlage im Derby beim TV Lebach als Libera: Kolb wird überall eingesetzt, wo es personell brennt.

„Tatsächlich habe ich in den vergangenen 20 Jahren schon auf allen Positionen auf dem Feld gestanden“, sagt Kolb und lacht. „Aber ich habe keine Ahnung, ob das jetzt so ungewöhnlich ist.“ Trotz aller Flexibilität freut sich Kolb jedoch, wenn sie auf ihrer angestammten Diagonal-Position ans Netz gehen kann. Und das wird an diesem Samstag um 20 Uhr im Heimspiel gegen den SSC Bad Vilbel wohl wieder der Fall sein.

Zwar fällt mit Chantal Gelzleichter eine der beiden Liberas des Drittligisten wohl erneut wegen einer Erkrankung aus. Dafür ist aber Nadja Schmitt nach überstandener Bänderverletzung wieder einsetzbar. „Nadja hat diese Woche trainiert. Und ich glaube auch, dass sie wieder spielen kann“, berichtet Kolb.

Für den SSC wäre dies wichtig, denn die Partie gegen Bad Vilbel könnte richtungsweisend für den weiteren Saisonverlauf sein. Gewinnt Freisen, würde der momentane Tabellenachte den Anschluss ans Mittelfeld der Tabelle schaffen. Verliert das Team von Trainerin Brigitte Schumacher, würde es von Bad Vilbel überholt werden – und auf den drittletzten Platz abrutschen. „Wir sind uns dieser Situation bewusst“, sagt Kolb.

Dass der Saisonstart mit vier Punkten aus fünf Begegnungen eher mäßig ausfiel, macht der 27-Jährigen aber noch keine Sorgen. „Mit Sinsheim, Umkirch und Lebach hatten wir auch schon drei starke Gegner“, erklärt die Studentin. „Und wir wissen, was wir können, schließlich haben wir ja nicht umsonst den Saarlandpokal gewonnen.“ Im Finale besiegte der SSC da Zweitligist TV Holz mit 3:1 (wir berichteten).

Wenn das Team an die Leistung aus dieser Partie anknüpft, sollte ein Sieg gegen Bad Vilbel drin sein. Für den SSC ist das Duell gegen den Tabellen-Drittletzten übrigens das erste von vier Heimspielen in Serie: Am Samstag, 9. November, empfängt Freisen um 20 Uhr den Tabellen-Sechsten TSV Stuttgart. Eine Woche danach ist der VC Offenburg, der sein Team vergangene Saison freiwillig aus der 2. Liga zurückgezogen hat, um 18.30 Uhr in der Bruchwaldhalle zu Gast. Am 30. November empfängt das Team schließlich noch den bislang punktlosen Aufsteiger VfB Ulm (Spielbeginn: 20 Uhr).

Schmitt ist endlich wieder fit

Nadja Schmitt freut sich auf den Auftakt des Heimspielmonats. Bislang kam sie aus Krankheits- und Verletzungsgründen erst auf zwei Saison-Einsätze. Foto: B&K.

 

 

 

 

 

 

Freisen Die Volleyballerinnen des SSC Freisen empfangen in der 3. Liga Süd an diesem Samstag den TSV Stuttgart. Mit dabei ist dann auch wieder Nadja Schmitt. Die Libera feierte vor 14 Tagen ihr Comeback nach einem Bänderriss.

 

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Der November ist der Heimspielmonat für die Drittliga-Volleyballerinnen des SSC Freisen. Alle drei Pflichtspiele in den kommenden Wochen trägt der Verein vor eigenem Publikum aus. Im ersten davon empfängt das Team von Trainerin Brigitte Schumacher an diesem Samstag um 20 Uhr den Tabellennachbarn TSV Stuttgart. Danach kommt am 16. November der VC Offenburg (Dritter) in die Freisener Bruchwaldhalle. Am 30. November ist der VfB Ulm (Vorletzter) zu Gast. Freisen ist vor diesen Partien Tabellenachter. Mit einem Sieg am Samstag könnte der SSC aber den kommenden Gegner (ein Punkt mehr) überholen.

Libera Nadja Schmitt ist optimistisch, dass Freisen dies gelingen kann. „In dieser Liga ist jedes Spiel für uns zu schaffen. Es kommt einzig und allein auf unsere eigene Verfassung an“, sagt die 27-Jährige. Für die meisten ihrer Teamkolleginnen ist die Begegnung gegen die Baden-Württembergerinnen das siebte Saisonspiel. Für Schmitt persönlich wird es aber erst das dritte sein. Denn bislang war sie in der aktuellen Spielzeit vom Pech verfolgt.

Nachdem Schmitt bei der 2:3-Niederlage im Auftaktmatch Mitte September gegen die TG Bad Soden noch auf dem Feld stand, verpasste sie die zweite Begegnung (0:3 beim SV Sinsheim) wegen einer Erkältung. Trotz der Grippe wollte die 27-Jährige einen Tag später das Pokalfinale ihrer Mannschaft gegen den TV Holz (3:1) unbedingt von den Zuschauerrängen verfolgen.

Das stellte sich im Nachhinein als eine mäßig gute Idee heraus. „Ich war ein wenig geschwächt und bin dann auf dem Weg zur Halle umgeknickt“, berichtet sie kopfschüttelnd. Schmitt zog sich einen Bänderriss zu, der sie auch in den folgenden Wochen zum Zuschauen zwang. „Das war sehr hart für mich. Dass ich in einer Saison so oft ausgefallen bin, hatte ich noch nie“, ärgert sich die Libera.

Vor 14 Tagen im Heimspiel gegen den SSC Bad Vilbel (3:1) konnte sie aber ihr Comeback feiern. „Hundert Prozent fit war ich da aber noch nicht“, berichtet die 27-Jährige. „Ich hatte nach der Partie auch wieder Schmerzen und musste eine einwöchige Trainingspause einlegen.“

Deshalb kam es Schmitt sehr gelegen, dass ihr Team am vergangenen Wochenende spielfrei hatte. So konnte sie die Verletzung komplett auskurieren. Dass die Libera nun wieder fit ist, ist für ihre Mannschaft am Samstag besonders wichtig: Denn die zweite etatmäßige Libera der Mannschaft, Chantal Gelzleichter, die ein Jahr jüngere Cousine von Schmitt, wird die Partie wohl verletzungsbedingt verpassen. Gelzleichter zog sich gegen Bad Vilbel im letzten Satz einen Muskelfaseriss zu. Normalerweise stehen die beiden immer abwechselnd auf dem Feld: Gelzleichter bei eigenem Aufschlag, Schmitt bei Angaben des Gegners.

Die 27-Jährige wurde erst vor einigen Jahren zur Libera umfunktioniert. Zu Zeiten, als der SSC noch in der Verbandsliga spielte, war sie Außenangreiferin. „Je höher wir aufgestiegen sind, umso größer wurden dann aber die Gegenspielerinnen“, erzählt Schmitt und lacht. Da sie selbst nur 1,64 Meter groß ist, hatte sie am Netz kaum Chancen, sich durchzusetzen. „Wenn ich zehn Zentimeter größer wäre, dann wäre das noch gegangenen. Aber so war es schwierig“, erklärt sie. Mittlerweile fühlt sie sich aber auch auf ihrer (nicht mehr ganz so) neuen Position wohl: „Es macht mir Spaß, und es ist eine wichtige Aufgabe“, erklärt die wiedergenesene SSC-Spielerin. Und freut sich auf Stuttgart.

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