SSC Freisen Spielen, Bewegen, Erleben
SSC Freisen               Spielen, Bewegen, Erleben

08.12.2018

 

Erster Saisonsieg unter Dach und Fach

 

Lange mussten sie auf diesen Moment warten, die Spielerinnen um Kapitänin Alisha Klos. Nach dem Match gegen den SC Hasborn war es im 5. Anlauf dann endlich soweit. Der erste Saisonsieg konnte gefeiert werden. Viel Zeit zum Ausruhen blieb allerdings nicht. In der Halle warteten nämlich schon die nächsten Gegnerinnen der DJK Saarbrücken/Rastpfuhl. Aber der Reihe nach. Den ersten Satz gegen die leicht favorisierten Hasbornerinnen begann unser Team hochkonzentriert. Dies war insbesondere an der geringen Eigenfehlerquote erkennbar. Alle Mannschaftsteile hamonisierten und man war in der Lage eine nie gefährdete Führung bis zum Satzende zu verteidigen. Schließlich heiß es 25:22 und der Anfang war gemacht. Leider gelang es wie so häufig nicht, die Konzentration gleichmäßig hoch zu halten. So schlichen sich im zweiten Durchgang immer wieder individuelle Unzulänglichkeiten ein, die die Gegnerinnen aufbauten und die diese nicht selten konsequent nutzen. Das fing bei einer viel zu hohen Aufschlagfehlerquote an und endete bei Mängeln in Block und Angriff. Wieder einmal, wie schon gegen Hüttersdorf sorgte eine Aufschlagserie mitte des zweiten Satzes für Unruhe. So musste man diesen Durchgang den aufopferungsvoll kämpfenden Hasbornerinnen überlassen. Dies sollte sich am frühen Abend noch rächen. Wer jetzt allerdings glaubte, dass die Mannschaft um Coach Ralf Klein nun wieder, wie häufiger in der Vergangenheit, in ein mentales Loch fallen würde sah sich allerdings getäuscht. Es war zwar nicht immer schönes Volleyball, was in den Sätzen 3 und 4 geboten wurde, es gab aber immer wieder spektakuläre lange Ballwechsel an deren Ende sich häufig die volleyballerische Qualität und der Siegeswille der SSC-Damen durchsetzte. Insbesondere in der Mitte konnen Michelle Heinrich, Angelina Klein und Jana Schmidt immer wieder überzeugen und Druck aufbauen. Außen feierte der Neuzugang Isabel Pelegri erfolgreich ihr Debüt. Anders als in der Vergangenheit wurden in diesem Spiel Rückstände gut verkraftet und am Ende wurden beide Sätze verdient mit 25:16 und 25:22 gewonnen. Nun fiel erst einmal eine große Last von den Schultern. Der langersehnte erste Saisonsieg war perfekt. 

"In dieser Liga müssen wir permanent am Limit spielen, wenn wir unser Saisonziel "Klassenerhalt" erreichen wollen", sagte Ralf Klein vor dem Spiel. "Jede muss bei jedem Ballwechsel alles geben." Die leider nicht so zahlreich wie erhofft in der Freisener Bruchwaldhalle erschienenen Fans sahen im Auftaktsatz der SSC-Damen gegen die Mannschaft der DJK Saarbrücken Rastpfuhl eine soveräne Leistung ihres Teams. Fast nach Belieben wurden die Gegnerinnen dominiert und fanden kaum ein Mittel gegen die druckvollen Angriffe. Fast sah es so aus, als ob man dem ersten gleich den zweiten Saisonsieg folgen lassen könnte. Aber leider gab es eine Paralelle zum ersten Match. Die Konzentration ließ nach und man passte sich den Gegnerinnen an. Diese kamen immer wieder mit vermeintlich leichten Bällen zum Erfolg. Dennoch ging es am Ende mit 23:25 denkbar knapp zu und mit ein wenig mehr Glück hätte man den Satz auch gewinnen können. Im dritten Durchgang kam der absolute Wille wieder zurück. Man fand über den Kampf ins Match zurück und gewann deutlich mit 25:19 Punkten. Hierbei müssen auch die Leistungen der drei erst 15jährigen Lara Fox, Finja und Alina Klein hervorgehoben werden. Dann sollte sich unter anderem der gegen Hasborn verlorene Satz und der verlorene zweite Satz in diesem Spiel rächen. Es kam der totale Einbruch. Trotz zahlreicher Wechsel im Laufe der beiden Spiele waren einige der SSC-Spielerinnen gesundheitlich angeschlagen mit ihren Kräften am Ende. Chancenlos ließ man eine 7:25-Satzniederlage über sich ergehen. Im entscheidenden Tiebreak gaben dann alle Spielerinnen auf dem Feld alles. Es reichte aber leider nur zu einem 12:15 und damit einem Punkt.

Insgesamt war es kein optimaler, aber ein erfolgreicher Spieltag. Man hat 4 Punkte gewonnen und nicht etwa 2 verloren. Wenn über 9 Sätze am Limit gespielt werden muss kann am Ende schon mal die Kraft ausgehen. So war es den meisten Spielerinnen zwar bewusst, dass auch zwei Siege durchaus möglich gewesen wären, insgesamt war man aber zufrieden. Was den Trainer am meisten beeindruckt hatte war die Moral, die sicherlich im Laufe der Saison eine deutliche Steigerung erfahren hatte. "Motivation und Einsatz stimmen ohnehin im Team, jetzt kommt aber auch langsam die Fähigkeit dazu, Rückschläge als Team wegzustecken und dies wird am Ende den Unterschied machen", so Klein nach dem Spiel. Vielleicht hat auch das Motivationslied in der Kabine vor den Spielen einen Beitrag geleistet.

 

Für den SSC am Netz: Alisha Klos, Denise Bonenberger, Alina Klein, Finja Klein, Lara Fox, Angelina Klein, Jana Schmidt, Michelle Heinrich, Charline Schad, Myriam Schmidt, Elena Werle, Hannah Schmitt und Isabel Pelegri

 

 

24.11.2018

Damen 2 mit erstem Punktgewinn

 
Im Auswärtsspiel bei den favorisierten Damen des TL Hüttersdorf konnten die Damen 2 des SSC zumindest einen Teilerfolg erzielen. In einem ausgeglichenen und äußerst engen Match musste sich das Team um Kapitänin Alisha Klos am Ende unglücklich im Tiebreak mit 16:14 geschlagen geben. "Da wäre mehr drin gewesen", so Coach Ralf Klein. "Wir sind nach Hüttersdorf um den ersten Sieg einzufahren." Den ersten Satz gewannen die Freisenerinnen ungefährdet mit 25:16. Auch im zweiten Durchgang legten sie fulminant los. Hüttersdorf stellte sich aber mehr und mehr auf das druckvolle Spiel ein und hielt dagegen. Am Ende hieß es denkbar knapp 25:27 für die Gastgeberinnen. "Das war auch wieder eine Kopfsache. Wir schaffen es einfach nicht eine konstante Spielfreude aufrecht zu erhalten. Immer wieder lassen sich einzelne Spielerinnen von kleinen Misserfolgen irritieren", so Klein. Sein Team kam aber wieder und gewann den 3. Satz ebenso knapp wie verdient mit 25:23 Punkten. Unfassbar, was im 4. Satz geschah. Freisen hörte kollektiv auf Volleyball zu spielen. Schwächen in allen Mannschaftsteilen, insbesondere der Annahme führte zu einem 10:25-Debakel. Wer nun aber glaubte Freisen wäre erledigt hatte sich getäuscht. Die Spielerinnen kämpften sich in das Match zurück,  verlangten den Hüttersdorferinnen alles ab, belohnten sich am Ende aber nicht. Klein hatte recht. "Da wäre mehr drin gewesen. Ein Sieg war möglich und durchaus nicht unverdient." So kehrte sein Team nicht mit den geplanten 3 sondern lediglich mit einem Punkt nachhause zurück. Positiv ist der erste Punktgewinn gegen eine Spitzenmannschaft der Verbandsliga Saar.

 

 

20.10.2018

Lehrgeld bezahlt

Nach dem Aufstieg in die Verbandsliga Saar trat das junge Team der Damen 2 zu seinem ersten Heimspiel, ungewohnter Weise nicht in der Bruchwaldhalle in Freisen, sondern in der Halle Siebenpfeiffergymnasiums in Kusel an. Als Gegner warteten gleich zwei Hochkaräter mit dem Vorjahresvizemeister des TV Kirkel und der mit Auswahlspielrinnen gespickten Mannschaft des TV Lebach 2, die in der letztjährigen Rückrunde für Furore sorgen konnten.

Coach Ralf Klein stellte sein Team entsprechend auf die Aufgaben ein. "Wir müssen uns nicht verstecken, haben eine sehr gute Vorbereitung gehabt", sagte er. "Nichtsdestotrotz gilt es sich dem neuen, höheren Niveau anzupassen und mit vollster Konzentration und Einsatz von Beginn an zu Werke zu gehen", so Klein weiter. Mit Lara Fox, Finja und Alina Klein stehen immerhin drei erst 15jährige Spielerinnen in der Stammformation.

Im ersten Satz gegen die erfahrenen Kirkelerinnen war allen Akteurinnen des SSC ein gehöriger Respekt anzumerken. Ein befreites Aufspielen sieht anders aus. Die Mannschaft wirkte verunsichert, gehemmt und konnte dadurch kaum ihr wirkliches Potenzial zeigen. Im Ergebnis bedeutete dies eine deutliche 13:25-Klatsche. Zum zweiten Satz wurde die Mannschaft auf etlichen Positionen umgestellt. Dies zeigte Wirkung. Kirkel kam nicht mehr so gut ins Spiel, versuchte zwar immer noch die Lücken, insbesondere mit langen Bällen zu finden, konnte aber dadurch meist nicht mehr Punkten. Nun schlug die Stunde von Michelle Heinrich und Finja Klein. Beide zeigten ihr ganzes Können und legten mit dem Team mit einer überragenden Leistung die Basis für einen hochverdienten 25:17 Satzerfolg. "Nun sind wir in der Liga angekommen" war die einhellige Meinung. Im zweiten Satz wurde mit der gleichen, erfolgreichen Formation begonnen. Bis zum 13:12 funktionierte dies auch ganz gut. Dann spielten die erfahrenen Kirkelerinnen ihre ganze Routine aus. Dies und die Tatsache, dass den SSC-Mädels immer mehr Individualfehler, insbesondere in Annahme, Block und Aufschlag unterliefen, führten zum 18:25 Satzverlust. Hiervon erholte sich unser Team nicht mehr. Trotz guter Einstellung und Einsatz musste man sich mit einer verdienten 11:25 und damit 1:3 Niederlage in Sätzen abfinden.

Dies dämpfte zunächst die zuversichtliche Stimmung. Jetzt galt es allerdings schnell den Hebel umzulegen und sich auf das zweite Spiel gegen die jungen Damen des TV Lebach 2 zu konzentrieren. Hier gestaltete sich ein insgesamt ausgeglichenes Spiel zweier junger Teams auf Augenhöhe. Es entwickelten sich zahlreiche sehenswerte Ballwechsel in einem Match auf hohem Verbandsliganiveau. Man merkte den SSC-Mädels, allen voran Lara Fox, die überall zu finden war und durch überlegtes Spiel, starke Angriffe und zahlreiche gute Zuspielen an, dass man sich hier nicht in sein Schicksal ergeben wollte. Aber zum Satzgewinn  reichte es nicht. Fehler beim Aufschlag und die Belastung aus dem kräftezehrenden ersten Match führten schließlich dazu, dass Lebach die Partie zwar nicht dominieren konnte, aber in den entscheidenden Situationen immer ein Quäntchen schneller und präsenter war. In drei Sätzen musste man sich schließlich nach teilweise aufopferungsvollem Kampf mit 21:25; 17:25 und 21:25 geschlagen geben. "Jetzt wissen wir, was uns in der neuen Liga erwartet und können uns auf die nächsten Spiele gut vorbereiten", resümierte unsere Kapitänin Alisha Klos.

In der Analyse kann man sagen, dass man sicher in der Liga mithalten kann. Um wirklich Erfolg zu haben gilt es aber zunächst einmal den zu großen Respekt abzulegen und durch intensives Training die erkannten Schwächen in der Annahme und beim Aufschlag schnell abzustellen.

Positiv hervorzuheben sind die körperliche Verfassung und die Einstellung des Teams. Trotz der Niederlagen wird der Kopf nicht hängen gelassen, sondern man schaut schon wieder nach vorne. Am kommenden Sonntag sollen schließlich die ersten Punkte zum Erreichen des Saisonziels "Klassenerhalt" gesichert werden. Dann geht es zum ersten Auswärtsspiel nach Lockweiler, dem Tabellenvierten der Vorsaison.

 

 

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