SSC Freisen Spielen, Bewegen, Erleben
SSC Freisen               Spielen, Bewegen, Erleben

19.01.2019

 
Marathon-Match mit dem besseren Ende für die SSC Damen 1

 

Siebtes Heimspiel, sechster Tiebreak, vierter Sieg, die Heimspiele des SSC Freisen bieten nach wie vor beste Abendunterhaltung und sorgen beim begeisterten Publikum für Standing Ovations.

Wieder einmal schaffen die Mädels von Trainerin Brigitte Schumacher einen Turnover und machen einen 2:1 Satzrückstand wett.

Nach einem begeisternden Spiel gegen die bärenstarken und außergewöhnlich großgewachsenen Mädels vom BSP MTV Stuttgart verwandelt der SSC Freisen im fünften Satz seinen zweiten Matchball, nach vorheriger Abwehr von zwei Matchbällen auf Seiten der Stuttgarterinnen.

Annähernd 300 Zuschauer in der proppenvollen Bruchwaldhalle verabschieden die beiden Teams nach diesem kräftezehrenden Match mit langanhaltendem Applaus in die Kabine.

SSC-Trainerin Brigitte Schumacher sprach hernach von einem Sieg des Willens und hatte damit sicherlich Recht.

Der Trainer der Gäste, Sebastian Schmitz, zeigte sich ebenfalls angetan von der Kulisse, aber auch vom Spiel seiner jungen Truppe, alle Mädels gehören den Jahrgängen 2002 bis 2004 an, denen er ein außerordentlich gutes Spiel attestierte.

Der Sieg der SSC-Mädels bekommt einen zusätzlichen Glanz, wenn man die Tatsache bedenkt, dass aus dem Kader des Bundesstützpunktes Stuttgart drei Spielerinnen in der Deutschen Juniorinnennationalmannschaft aufschlagen und mit Iane Henke und Marie Hänle bereits zwei Spielerinnen in der ersten Mannschaft des ungeschlagenen Tabellenführers der ersten Bundesliga MTV Stuttgart, der in diesem Jahr darüberhinaus in der Champions League antritt, ihren Einsatz bekamen und auch in Zukunft fest zum Kader der ersten Mannschaft gehören werden.

Es ist nur schade, dass die Leistung des Schiedsgerichtes nicht mit der Leistung der beiden  Teams standhalten konnte. Es sollte nicht soweit kommen, dass persönliche Animositäten gegen einzelne Verantwortliche des SSC Freisen sich auf die Spielleitung auswirken.

 

08.12.2018

 
Furioses Jahresfinale - SSC Damen 1 in Rekordtempo zum Sieg

Das hat es in dieser Saison in der Freisener Bruchwaldhalle noch nicht gegeben. In weniger als einer Stunde Spielzeit brannte die erste Damenmannschaft ein spielerisches Feuerwerk ab und schickte die TG Mainz-Gonsenheim mit 3:0 zurück in die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt.

Es schien so, als wollten die Schützlinge von Gitti Schumacher keine Zeit verlieren, um auf der im Anschluss stattfindenden Weihnachtsfeier eine zünftige Party steigen zu lassen.

So ging der SSC bereits im ersten Satz vor mehr als 250 begeisterten Zuschauern frühzeitig in Führung und ließ bis zum Ende nichts anbrennen. Mit 25:12 wurde Mainz deutlich in die Schranken gewiesen.

Wie so oft nahm sich das Team um Kapitänin Doreen Werth am Anfang des zweiten Satzes eine kollektive Auszeit. Mainz konnte seine Führung bis zur Mitte des Satzes auf 18:10 ausbauen und schien den Satz schon sicher in der Tasche zu haben, als eine Aufschlagserie von Kim Schwan wieder den Gleichstand herstellte. Im Nachhinein sicher der Knackpunkt des Spieles. Nach dem 25:22-Sieg im zweiten Satz legte der SSC nochmals eine Schippe zu und überrollte Mainz im dritten Satz mit 25:9 Punkten.

Der erste Dreier der Saison war perfekt und wurde im Anschluss gebührend gefeiert.

Die Damen I verabschieden sich nun erstmal in eine kurze Weihnachtspause, ehe am 12.01.2019 das schwere Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten Karlsruhe-Beiertheim auf dem Programm steht.

Das erste Heimspiel im neuen Jahr steigt am 19.01.2019 gegen die Mannschaft des BSP MTV Stuttgart.

01.12.2018

 
Saar-Pfalz-Derby zum Jahresabschluss
 
Zum letzten Heimspiel in diesem Jahr empfangen die Damen I des SSC Freisen zum ersten Advent die Mannschaft der TG Mainz-Gonsenheim am kommenden Samstag, 01.12.2018, 18:30 Uhr, in der Volleyballarena Bruchwaldhalle.
Das Team von Trainer Achim Ziegele begleitet den SSC Freisen bereits seit einigen Jahren und schaffte in der letzten Saison mit einem Punkt Rückstand als Vizemeister in der Regionalliga Südwest den Sprung in die Dritte Liga Süd.
Dort stehen die Mainzerinnen aktuell einen Punkt hinter dem SSC Freisen auf dem neunten Tabellenplatz.
Nach der letzten Saison musste Mainz einen kompletten Umbruch einleiten, verließ doch die halbe Mannschaft den Verein. Trainer Ziegele konnte jedoch ebenso viele Neuzugänge begrüßen und peilt mit seiner Mannschaft, wie der SSC Freisen auch, den Klassenerhalt an.
Der SSC Freisen freut sich wieder über viele Zuschauer beim letzten Drittliga-Spiel in diesem Jahr und möchte sich bei seinen zahlreichen Fans natürlich mit einem Sieg in die Winterpause verabschieden.

 

24.11.2018

 
SSC Damen zeigen starke Leistung beim Tabellenführer
 
Am letzten Samstag trat die erste Damenmannschaft die Reise zum schweren Auswärtsspiel beim souveränen Tabellenführer der Dritten Liga Süd an, die nach Sinsheim in den Kraichgau führte.
Mit dem kurzfristigen krankheitsbedingten Ausfall von Carolin Späth hatte SSC Trainerin Brigitte Schumacher ein gravierendes Handicap zu verkraften.
Im ersten Satz konnte der SSC Freisen bis zum Spielstand von 14:13 für die Gastgeber mithalten, musste den SV Sinsheim dann aber mit einer starken Aufschlagserie davonziehen lassen.
Im zweiten Satz war die Mannschaft um Kapitänin Doreen Werth absolut ebenbürtig und wurde gegen Ende des Satzes durch zwei unglückliche Entscheidungen des ansonsten souveränen Schiedsgerichtes um den verdienten Satzgewinn gebracht.
Auch im dritten Satz konnte der SSC lange mithalten, gegen Ende ließ jedoch die Konzentration etwas nach und der Satz wurde mit 19:25 verloren.
Fazit:
Gegen die bisher stärkste Mannschaft der Dritten Liga zeigte der SSC Freisen großen Kampfgeist, lieferte sich mit dem haushohen Favoriten etliche spektakuläre Ballwechsel und konnte für das letzte Heimspiel gegen Mainz eine große Portion Selbstvertrauen tanken.
Der SV Sinsheim siegte jedoch absolut verdient und ist sicherlich der erste Anwärter auf den Meistertitel in der Dritten Liga Süd.

17.11.2018

 
SSC Bad Vilbel fordert den SSC Freisen
 
Mit dem SSC Bad Vilbel haben die Mädels des SSC Freisen schon eine Woche nach der denkbar knappen Niederlage gegen den TSV Stuttgart den nächsten Tabellennachbarn vor der Brust.
Mit zwei Siegen aus 6 Spielen und der gleichen Anzahl an erreichten Punkten, liegt der " Schulsportclub " Bad Vilbel, dessen erste Damenmannschaft sich " Die Tulpen " nennt, einen Zähler hinter dem SSC Freisen auf dem neunten Tabellenplatz.
Die Mannschaft des langjährigen Trainers Christoph Haase aus dem Wetteraukreis nördlich von Frankfurt hat eine gemeinsame Vergangenheit in der Regionalliga Südwest mit dem SSC Freisen, wo man sich oftmals spannende Duelle mit Siegen auf beiden Seiten lieferte.
In der letzten Saison konnte sich Bad Vilbel am letzten Spieltag den Klassenerhalt in der Dritten Liga Süd sichern, ein Ziel, dass
" Die Tulpen " auch in dieser Spielzeit als Saisonziel ausgegeben haben.

10.11.2018

 
Dr. Jekyll und Mr. Hyde - die zwei Gesichter des SSC Freisen
Vieles richtig gemacht, phasenweise hochklassigen Volleyballsport gezeigt, doch am Ende sprang leider nur ein Punkt heraus.
Der SSC Freisen zeigte am vergangenen Samstag gegen Mitaufsteiger TSV Stuttgart wieder einmal seine beiden ungleichen Gesichter und konnte sich einmal mehr nicht für eine über weite Strecken engagierte Leistung mit drei Punkten vor einer stimmungsvollen Kulisse von annhähernd 200 Zuschauern belohnen.
Der Zuschauerzuspruch ist umso bemerkenswerter, fand doch zeitgleich die Liveübertragung der Bundesligapartie Borussia Dortmund gegen Bayern München statt.
Dabei überzeugte die Mannschaft von Trainerin Brigitte Schumacher, assistiert von Gerd Rauch, in den ersten beiden Sätzen durch druckvolles Angriffsspiel, meist von der überragenden Kapitänin Doreen Werth vollendet und zerlegte den Gegner mit jeweils 25:18 Punkten.
Der dann folgende Einbruch in der Sätzen drei und vier lässt sich nur schwer erklären. Automatismen, wie die in jedem Training einstudierten Aufschläge, fanden nicht mehr den Weg in das Feld des Gegners, Angriffe wurden knapp ins Aus geschlagen, so dass Stuttgart wieder ins Spiel kam und den Ausgleich schaffte.
Es kam, wie es kommen musste, der Tiebreak sollte wieder die Entscheidung bringen.
Auch hier sah dann alles nach einem Happy End aus, doch der SSC konnte 6 ( in Zahlen sechs ) Matchbälle nicht verwandeln und musste frustriert dem Gegner gratulieren.
Die Mannschaft muss nun die überwiegend positiven Aspekte des Spieles mit in die kommende Trainingswoche nehmen und am kommenden Samstag gegen den SSC Bad Vilbel umsetzen.
 

10.11.2018

 

Vorbericht TSV GA Stuttgart

Am kommenden Samstag, 10.11.2018, 18:30 Uhr, kommt es im vierten Heimspiel in der Freisener Bruchwaldhalle zum Aufeinandertreffen des SSC Freisen mit dem TSV Georgi Allianz Stuttgart.

Das Team aus der schwäbischen Metropole ist als Vizemeister der Regionalliga Süd in die Dritte Liga aufgestiegen und belegt derzeit punkt- und annähernd Satzgleich mit unserem SSC Freisen den achten Tabellenplatz.

Beide Teams haben bis dato noch nie gegeneinander gespielt, es kommt also eine Premiere auf das Freisener Publikum zu. Der SSC Freisen hofft, dass sich die personelle Lage bis zum Samstag wieder normalisiert und wird sicher alles geben, die Auswärtsniederlage beim TV Villingen wieder wett zu machen.

03.11.2018

 

Niederlage in Villingen

Am vergangenen Samstag ging es für unsere Mannschaft in den südlichen Schwarzwald zum Monstar TV Villingen. Die Vorzeichen waren nicht die besten, fehlte Leonie Dewes doch weiterhin wegen ihrer Fußverletzung und auch Kapitänin Doreen Werth konnte die Woche über wegen einer hartnäckigen Magen-Darm-Grippe nicht trainineren.

Dieses Manko war gegen einen sehr motivierten Gegner, außer im ersten Satz, leider nicht zu kompensieren.

Im Hexenkessel von Villingen, wo mehr als 300 Zuschauer einen tolle Stimmung verbreiteten, lag die Heimmannschaft im ersten Satz immer leicht in Führung. Der SSC konnte sich aber nach Anfangsschwierigkeiten steigern und erzielte beim Stand von 18:18 erstmals den Ausgleich. Danach gelang es durch konzentrierte Blockarbeit und riskante Aufschläge, eine 22:19 Führung zu erzielen, die jedoch  nicht für Sicherheit sorgte. Der Satz wurde danach unkonzentriert und unnötig mit 25:23 aus der Hand gegeben.

Im Nachhinein war dies sicherlich der Knackpunkt des Spieles. Die zuvor noch leicht verunsicherten Villingerinnen spielten jetzt befreit auf und holten sich den zweiten Satz deutlich mit 25:14.

Der dritte Satz schien zunächst ein schnelles Ende zu nehmen, als die Gastgeber bereits mit 15:9 in Führung lagen. Doreen Werth stellte mit einer starken Aufschlagserie wieder den Anschluss her und egalisierte zum 15:15. Danach gab es jedoch leider einen Abriss und Villingen konnte mit einer 10:1 Serie auf 25:16 davonziehen.

Erfreulich aus Freisener Sicht der erste Drittliga-Einsatz des erst 15-jährigen Zuspielertalentes Lara Fox, die sich sofort in das Spiel integrierte und einige spielerische Akzente setzen konnte.

27.10.2018

 

Three in a row - Freisens Tiebreak-Queens bleiben zu Hause ungeschlagen

Mit dem 3:2 Sieg gegen den Zweitliga-Absteiger TG Bad Soden gelang dem SSC Freisen beim letzten Heimspieltag der dritte Tiebreak-Sieg hintereinander in der Volleyballarena Bruchwaldhalle.

Mehr als 200 Zuschauer sahen zunächst einen verhaltenen Beginn der Schumacher-Schützlinge. Die Mannschaft um Kapiänin Doreen Werth lief ständig einem Rückstand hinterher, startete jedoch ab der Hälfte des Satzes eine Aufholjagd und konnte beim Stand von 23:23 den Ausgleich erzielen. Eine etwas unglückliche Schiedsrichterentscheidung brachte jedoch den 25:23 Satzgewinn für die Gäste

Die Mannschaft schüttelte sich kurz und ging mit mehr Power in den zweiten Satz. Trotz einiger Unsicherheiten, die in erster Linie der Umstellung auf der Zuspielerposition geschuldet waren, Tine Kolb ersetzte die am Fuß verletzte Leonie Dewes, konnte der SSC diesen Satz am Ende 25:22 gewinnen.

Die TG Bad Soden ließ jedoch nicht locker, konterte mit starken Angriffen über Außen und ließ den SSC nicht wie gewohnt ins Spiel kommen, so dass der Satz mit 25:19 an die Gäste ging.

Im vierten Satz überrante das Team aus dem Nordsaarland die Gäste und feierte einen fulminanten 25:10 Satzgewinn, nach einer enormen Steigerung in allen Mannschaftsteilen.

Es kam, wie es kommen musste: zum dritten Mal im dritten Heimspiel ging es in die Verlängerung und auch in diesem Tiebreak treiben die SSC-Mädels die Spannung wieder auf die Spitze, so dass am Ende zum dritten Mal in Folge ein 15:13 als Endergebnis feststand.

Als MVP wurde auf Seiten des SSC Freisen Libera Nadja Schmitt ausgezeichnet.

07.10.2018

SSC Freisen wird Zweiter beim Südwestpokal
Mit dem zweiten Platz beim Südwestpokal, den die gastgebenden Maifeld Volleys vom FC Wierschem in der Kreissporthalle Mendig ausrichteten, erreichte der SSC Freisen sein bisher bestes Ergebnis der Vereinsgeschichte und krönte eine grandiose Pokalsaison. Im Halbfinale des Südwestpokals wartete der Absteiger aus der Regionalliga Südwest ASV Landau auf die Schumacher Mädels. Nach etwas mehr als einer Stunde konnte der neue Oberligist deutlich mit 3:0 geschlagen werden.
Das zweite Halbfinale gewann erwartungsgemäß der Zweibundesligist VC Wiesbaden II gegen den Gastgeber FC Wierschem ebenfalls ungefährdet mit 3:0 Sätzen.
Nach dem kräftezehrenden 3:2 Sieg vom Vorabend gegen den SV Karlsruhe-Beiertheim und der somit hochverdienten Party im Anschluss auf der Freisener Kirmes verließen den SSC im Finale doch langsam die Kräfte gegen den ausgeruhten Zweitligisten, der am Vortag spielfrei hatte ( und wahrscheinlich auch keine Kirmes ).
Insbesondere im ersten und dritten Satz konnten die SSC-Mädels dem Favoriten jedoch Paroli bieten und die Partie lange offen gestalten.
Letztendlich setzte sich Wiesbaden jedoch mit 3:0 gegen den SSC Freisen durch.
Der SSC Freisen gratuliert dem Pokalsieger VC Wiesbaden II und dankt den Maifeld Volleys Wierschem für die Ausrichtung der Veranstaltung.

06.10.2018

Ohne ( Fünf-Satz )-Krimi geht die Mimi nie ins Bett

Zweites Heimspiel, zweiter Sieg und zweiter Tiebreak, der SSC Freisen tut wirklich alles, um die Zuschauer bei Laune zu halten und diese mehrfach im Spielverlauf durch ein Wechselbad der Gefühle zu schicken. So lieferte die Mannschaft um Kapitänin Doreen Werth am vergangenen Samstag wieder einmal ein furioses Spiel ab und brachte dem Favoriten vom SV Karlsruhe-Beiertheim die erste Saisonniederlage bei.

Dabei sah es nach den ersten beiden Sätzen vor mehr als 300 Zuschauern in der proppenvollen Freisener Bruchwaldhalle nach einem schnellen Ende für die Nordbadenerinnen aus, führte der SSC nach fulminantem Matchverlauf doch bereits mit 2:0 ( 25:21, 25:16 ) und schien es besonders eilig zu haben, die in der Dorfmitte stattfindende traditionelle Kirmes zeitig aufzusuchen. 

Doreen Werth mit  knallharten Aufschlagserien und Kim Schwan mit wuchtigen Schnellangriffen über die Außenposition ließen den Gästen keine wirkliche Chance ins Spiel zu kommen. 

Da auch der Block nur schwer zu überwinden war und in der Abwehr kein Ball verloren gegeben wurde, konnte auch die ehemalige Bundesligaspielerin Sophie Schubert auf Seiten des SV Karlsruhe-Beiertheim zunächst keine Akzente setzen.

Dies änderte sich mit Beginn des dritten Satzes. Die Aktionen der Heimmannschaft wurden zunehmend fahriger, die Annahme wankte bedenklich und folgerichtig ging dieser Satz mit 25:15 an die Gäste, auch dank einer mittlerweile stark aufspielenden Sophie Schubert.

Im vierten Satz fing sich der SSC zunächst und konnte in der Satzmitte beim Stand von 18:14 einen kleinen Vorsprung erarbeiten. Doch es gelang der Mannschaft nicht, die nötige Ruhe in ihren Spielaufbau zu bringen, so dass Karlsruhe wieder die Oberhand gewann und auch diesen Satz mit 25:22 nach Hause schaukelte.

Doch das Team von Brigitte Schumacher legte eine sensationelle Moral an den Tag. Im " Kirwespiel " wollte man sich keineswegs die Stimmung vermiesen lassen und so war es Kapitän Doreen Werth, die beim Stand von 13:13 mit zwei starken Angaben den Grundstein zum Sieg legte, den Kim Schwan nach einem von Leonie Dewes perfekt getimten Schussball über Außen zum 15:13 verwandelte.

Als MVP wurden von den beiden Trainern im Anschluss Sophie Schubert und Leonie Dewes gewählt.

Der SSC Freisen behält nach zwei Siegen seine weiße Weste in der Festung Bruchwaldhalle.

23.09.2018

Überragendes Wochenende für den SSC Freisen

Triumph im Saarderby am Samstag und erstmaliger Saarlandpokalsieger am Sonntag, die Mädels des SSC Freisen haben ein wahrhaft grandioses Wochenende mit zwei Siegen gekrönt.

Doch der Reihe nach. Der heißersehnte " Classico " hielt wie fast immer, was er im Vorfeld versprach. Nach mehr als zwei Stunden und 15 Minuten Spielzeit stand ein hart umkämpfter 3:2 Derbysieg gegen einen starken TV Lebach, der dem Heimteam alles abverlangte. Mehr als 400 Zuschauer, Rekordkulisse für die Mannschaft von Brigitte Schumacher, sahen spannende Ballwechsel und speziell im ersten und letzten Satz spektakuläre Aktionen auf beiden Seiten, ehe es der Rückkehrerin Tine Kolb vorbehalten war, den entscheidenden Punkt zum 15:13 im Tiebreak zu verwandeln.

Die Zuschauer quittierten die Leistungen beider Teams mit Standing Ovations. 

Schon einen Tag später stand das Finale um den Saarlandpokal für das Team um Mannschaftskapitän Doreen Werth in der Rohrbachhalle des gleichnamigen St. Ingberter Stadtteiles auf dem Programm.

Hier traf der SSC Freisen auf die VSG Saarlouis, die eine ähnlich erfolgreiche Saison wie der SSC mit dem Aufstieg in die Regionalliga Südwest gekrönt hatte. 

Das Team aus der Vauban-Stadt um die ehemalige Bundesligaspielerin Steffi Höwer hatte jedoch im gesamten Spielverlauf nicht den Hauch einer Chance und verlor nach einer knappen Stunde deutlich mit 0:3 ( 13:25, 14:25, 18:25 ) gegen einen entfesselt aufspielenden SSC Freisen, der die Euphorie aus dem Derbysieg vom Vortag mit nach Rohrbach genommen hatte.

So stand am Ende vor einer großen Kulisse von mehr als 400 Zuschauern wieder einmal ein historischer Sieg für den SSC Freisen zu Buche. Nach vier Finalteilnahmen krönte das Team von Gitti Schumacher seine souveräne Vorstellung mit dem Saarlandpokalsieg 2018 und qualifizierte sich für den Südwestpokal am 07.10.2018.

Der " Classico " ist zurück

Der " Classico " ist zurück. Nach einem Jahr Abstinenz gibt es im Saarland wieder die Mutter aller Derbies zu bestaunen, wenn der gastgebende SSC Freisen den TV Lebach zum ersten Heimspiel in der Bruchwaldhalle zum zweiten Spieltag in der Dritten Liga Süd empfängt. Wohl kaum ein anderes Spiel hat die Fans des saarländischen Volleyballsports in den letzten Jahren derart elektrisiert und in Scharen in die jeweiligen Hallen gelockt.

Beide Teams sind für ihre über Jahrzehnte praktizierte erfolgreiche Jugendarbeit bekannt, was sich auch in den aktuellen Kadern niederschlägt, die zum großen Teil aus in der eigenen Jugend ausgebildeten Spielerinnen bestehen. 

Lebachs Trainer Philipp Betz, trotz seines jungen Alters schon sehr erfahren, hat den TV Lebach in der letzten Saison zum Klassenerhalt in der Dritten Liga geführt. Dies ist auch in dieser Saison trotz namhafter Abgänge, die überwiegend durch eigenen Nachwuchs ersetzt wurden, das Ziel.

Gleiches gilt für den SSC Freisen, dessen Trainerin Brigitte Schumacher dem Klassenerhalt oberste Priorität einräumt. Die temporäre Auszeit von Tina Prümm, die im Dezember ihr erstes Kind erwartet, konnte durch die Rückkehr von Tine Kolb, die ein Semester in Bayern absolvierte und Mara Caccioppo kompensiert werden. Hinzu stößt mit dem 1,90m großen Top-Talent Carolin Späth ein Rookie aus der zweiten Mannschaft zum Kader der ersten Mannschaft hinzu.

Der SSC Freisen freut sich riesig auf das Gipfeltreffen der beiden Vorzeigevereine im Saarvolleyball und bittet alle Fans, sich zeitig in der Bruchwaldhalle einzufinden, da ein großer Besucherandrang erwartet wird.

Saisonauftakt in der Dritten Liga Süd

Am kommenden Sonntag geht es endlich los. Die Mädels von Brigitte Schumacher scharren bereits mit den Hufen und können den Anpfiff zu ihrem ersten Drittligaspiel nicht mehr erwarten. Nicht viel anders wird es den Mädels des VfR Umkirch ergehen, die sicherlich auch ihrem ersten Heimspiel in der Dritten Liga Süd entgegenfiebern. Beide Teams haben eine große Gemeinsamkeit, nämlich den Gewinn der Meisterschaft in ihren jeweiligen Regionalligen. 

Für unseren SSC Freisen ist der VfR Umkirch eine große Unbekannte, was aber auch umgekehrt gelten dürfte. Jedenfalls gab es zwischen beiden Teams noch nie eine Begegnung, auch nicht  bei einem Vorbereitungsturnier. Es wird also ein spannende Angelegenheit, bei der sich die Neulinge der Liga sicher nichts schenken werden. Der SSC Freisen freut sich auf den kommenden Gegner und hofft auf einen gelungenen Saisonauftakt im Ländle.

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