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Der SSC Freisen in der Presse

Südwestdeutsche Meisterschaften: Bronze für Freisens Volleyball-Mädels

 

Die Volleyballerinnen des SSC Freisen jubeln über den Gewinn der Bronzemedaille. Foto: SZ
 
 
 
Die Volleyballerinnen des SSC Freisen jubeln über den Gewinn der Bronzemedaille. Foto:
Freisen. Am Ende wussten sie nicht, ob sie lachen oder weinen, sich freuen oder ärgern sollten. Mit der Bronzemedaille bei den südwestdeutschen Meisterschaften haben die E-Jugend-Volleyballerinnen einen tollen Erfolg gefeiert - aber es wäre leicht noch mehr möglich gewesen

Freisen. Am Ende wussten sie nicht, ob sie lachen oder weinen, sich freuen oder ärgern sollten. Mit der Bronzemedaille bei den südwestdeutschen Meisterschaften haben die E-Jugend-Volleyballerinnen einen tollen Erfolg gefeiert - aber es wäre leicht noch mehr möglich gewesen.Bereits in der Vorrunde hatten die SSC-Mädchen überzeugt: Nach zwei glatten Siegen gegen den Rheinland-Pfalz-Meister SV Haag und den Drittplatzierten aus Hessen, die VG Eschwege, sowie einer knappen Niederlage im Tie-Break gegen den hessischen Vizemeister TSV Bleidenstadt stand Freisen ganz oben. Im Halbfinale gegen Saarlandmeister TV Lebach wollten sich die Mädchen aus Freisen für das verlorene Duell bei den Saarlandmeisterschaften revanchieren. Im ersten Satz gelang das auch, die Freisenerinnen siegten mit 25:19. Im zweiten Satz produzierten die Mädchen unnötige Eigenfehler, so dass der zweite Satz an den TV Lebach ging. Im Entscheidungssatz war das Spiel bis zum 8:8 sehr ausgeglichen, doch dann verloren die SSC-Mädchen nach einer gravierenden Fehlentscheidung der Schiedsrichterin die Nerven und vergaben das Halbfinale im Entscheidungssatz mit 9:15 Punkten.Entsprechend groß war die Enttäuschung der Freisener Mädchen. Trainerin Brigitte Schumacher hatte alle Mühe, die Mädchen für das Spiel um Platz drei zu motivieren. Mit Erfolg, denn anschließend besiegte Freisen die VG Eschwege klar mit 2:0. Dabei konnten vor allem Doreen Werth und Laura Bur tolle Angriffe im gegnerischen Feld verwandeln, Alisha Klos glänzte im Zuspiel und Kim Schwan zeigte ansprechende Leistungen beim Aufschlag. Die jüngste im Team, Leonie Dewes, zeigte ebenso gute Leistungen wie Newcomer Vanessa Fox

Mutter und Tochter träumen vom Sieg

Vera Schwan muss mit den Oberthaler Bundesliga-Keglerinnen am Samstag und Sonntag ran. FOTO: atb-thiry/Fotograf-Bonenberger / atb-thiry
Freisen. Vera Schwan will mit den Kegelfreunden Oberthal ihre fünfte Deutsche Meisterschaft in Folge erringen, ihre Tochter Kim-Marie mit den Volleyballerinnen des SSC Freisen in die 3. Liga aufsteigen. Von Frank Faber

Leistungssport ist Familiensache: Mama Vera Schwan gibt sich an diesem Wochenende die Kugel. Die Freisenerin absolviert mit den Bundesliga-Keglerinnen der KF Oberthal einen stressigen Doppelspieltag in der Meisterschaftsendrunde (Samstag ab 12 Uhr auf der Anlage des KSC Dilsburg, Sonntag ab 10 Uhr in Oberthal). Tochter Kim-Marie baggert, blockt und schmettert an diesem Samstag ab 18.30 Uhr in der Freisener Bruchwaldhalle beim Aufeinandertreffen mit Eintracht Frankfurt.

 
 
 

Die 21-jährige Volleyballerin steht mit dem SSC Freisen an der Tabellenspitze der Regionalliga. Vier Spieltage vor Schluss hat Freisen fünf Punkte Vorsprung vor der Konkurrenz und der Aufstieg in die 3. Liga rückt immer näher. „Nach der Herbstmeisterschaft haben wir uns schon Gedanken darüber gemacht. Wir werden alles für das Erreichen der Meisterschaft geben und hoffen, dass es klappt“, sagt die Außen-Angreiferin.

Mutter Vera (52) greift in ihrer letzten Saison mit den KF Oberthal nach dem fünften Meistertitel in Serie. Mit sechs Punkten liegen die Oberthalerinnen nach einem Wettkampftag mit Lünen und Remscheid an der Spitze der Play-Off-Tabelle. „Mit Oberthal bist du immer der Favorit. Der Druck ist schon enorm, besonders auf der Heimbahn die volle Punktzahl zu holen“, erklärt Vera Schwan. Doch zunächst muss an diesem Samstag in Landsweiler auf der Kegelbahn des KSC Dilsburg (Platz vier mit zwei Punkten) ein gutes Holzergebnis rausspringen. „Die Bahn ist schwierig und von daher ist es dort ganz schwer den Endrunden-Wettkampf zu gewinnen“, weiß die routinierte Sportlerin.

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Doch ehe sie sich auf die Fahrt zum Auswärtsspiel begibt, steht im Hause Schwan noch ein erfolgversprechendes Ritual an. Beim Kaffeetrinken werden sich Mutter und Tochter gegenseitig Mut machen und sich hochpushen. „Ich bin richtig stolz, dass die Mama so eine erfolgreiche Sportlerin ist“, sagt Kim-Marie und wünscht ihr „Gut Holz“. Sobald Vera Schwan die Wurfserie beendet hat, wird sie sofort der Tochter via Smartphone das Ergebnis schreiben. „Ich hoffe, dass die Mädels locker ans Netz gehen“, sagt Vera Schwan, die ansonsten kein Heimspiel ihrer Tochter verpasst. Mittlerweile hat sich die attraktive Spielweise des Regionalliga-Tabellenführers rumgesprochen und in der Bruchwaldhalle hat der SSC noch kein einziges Spiel verloren. „Viele Zuschauer stehen hinter uns und werden uns motivieren“, brennt Kim-Marie Schwan dem ersten Aufschlag entgegen. Aber bei aller Euphorie und guter Stimmung, so meint sie, müsse das Team es schaffen, gegen die Frank
furterinnen die Konzentration hochzuhalten.

So wie Vera Schwan beim Play-Off-Auftakt in Lünen. Als Schlusskeglerin warf sie 818 Holz und dadurch hat sich das Team noch vom letzten auf den zweiten Platz verbessern können. „Mit der Nervosität ist das nicht mehr so wie vor 20 Jahren“, sagt sie. Nach dem Motto „Nur meine Bahn und ich“, wird Vera Schwan versuchen, sich in einen Tunnel zu denken. Wenn die Mama am Sonntag in Oberthal die Kegel abräumt, büffelt die Tochter daheim für eine Klausur. Am Abend wollen beide dann einander von positiven Resultaten berichten.

 



Kim-Marie Schwan (rot in der Mitte) baggert, blockt und schmettert für den SSC Freisen. Foto: B & K
 
 
 

Kim-Marie Schwan (rot in der Mitte) baggert, blockt und schmettert für den SSC Freisen. Foto: B & K

Volleyball

Der SSC Freisen bleibt zu Hause unschlagbar
Zieht die ab: Kim Schwan lässt Lan-daus Block keine Chance.
 
 
 
Zieht die ab: Kim Schwan lässt Lan-daus Block keine Chance. FOTO: Franz Rudolf Klos / B & K
Freisen. Die Regionalliga-Volleyballerinnen haben auch ihr siebtes Heimspiel der Saison gewonnen. Der Spitzenreiter schlug Landau mit 3:1. Von Philipp Semmler

Der Sprung in die 3. Liga rückt für die Volleyballerinnen des SSC Freisen immer mehr in greifbare Nähe. Am Samstag bezwang der Spitzenreiter der Regionalliga Südwest in der heimischen Bruchwaldhalle den ASV Landau deutlich mit 3:1 (25:14, 25:19, 16:25 und 25:18).

 

Bis auf einen kleinen Durchhänger im dritten Satz zeigten die Mädels von Trainerin Brigitte Schumacher dabei eine starke Leistung – und das gegen einen Gegner, gegen den der SSC im Hinspiel (2:3) noch eine von bislang nur zwei Saison-Niederlagen kassiert hatte.

Dass Landau dieses Mal keine Chance hatte, dafür sah Schumacher vor allem zwei Gründe verantwortlich. „Wir haben dieses Mal deutlich besser aufgeschlagen. Und mit Libero Nadja Schmitt, die stark spielte, war unsere Annahme deutlich besser als im Hinspiel“, sagte die Übungsleiterin zufrieden. Bei der Partie in Landau hatte Schmitt verletzungsbedingt gefehlt.

 

Dank des Erfolges gegen die Pfälzerinnen hat Freisen weiter eine blütenweiße Heimweste in dieser Saison. Alle sieben Partien vor heimischen Publikum konnte der SSC gewinnen. „Das hat es in der Regionalliga noch nie gegeben“, jubelte Schumacher. Freisen wahrte durch den Sieg gegen Landau seinen Fünf-Punkte-Vorsprung an der Spitze auf die Biedenkopf-Wetter-Volleys und TG Mainz-Gonsenheim.

War dies anlässlich von nur noch fünf ausstehenden Begegnungen schon eine Vorentscheidung im Titelrennen? Schumacher warnte vor verfrühter Euphorie: „Wir haben noch einige ganz schwere Spiele.“

Dabei denkt die Übungsleiterin nicht nur an das Top-Duell bei Biedenkopf-Wetter am vorletzten Spieltag, sondern auch an bevorstehende Duelle gegen Abstiegskandidaten: „Mit Wiesbaden, Haunau und Stadecken-Elsheim müssen wir noch gegen drei Teams ran, die im Abstiegskampf sind. Die werden alles raushauen. Da stehen uns heiße Duelle bevor.“

Für wenig Begeisterung sorgt auch die Ansetzung des nächsten Ligaspiels in Wiesbaden am 11. Februar um 16 Uhr: „Dass wir da an Faschings-Sonntag spielen müssen, ist natürlich ungünstig. An Fasching wurde noch nie gespielt“, monierte Schumacher.

Am kommenden Wochenende hat Freisen in der Regionalliga spiel­frei. Trotzdem werden in der Bruchwaldhalle aber Bälle übers Netz geschlagen: Am Sonntag ab 10 Uhr ist der SSC Freisen Ausrichter der Saarlandmeisterschaften bei der weiblichen U16. Dabei wollen die Gastgeberinnen aufs Siegertreppchen: „Eine Platzierung zwischen eins und drei ist für uns durchaus möglich“, sagte Schumacher. Vor einer Woche hatte sich der TV Lebach in Freisen den U 18-Titel gesichert.

 

Volleyball

Der SSC Freisen macht kurzen Prozess
Rot gewinnt: Die Spielerinnen des SSC Freisen feiern ihren klaren 3.0-Sieg gegen die TG Bad Soden II.
 
 
 
Rot gewinnt: Die Spielerinnen des SSC Freisen feiern ihren klaren 3.0-Sieg gegen die TG Bad Soden II. FOTO: Franz Rudolf Klos
Freisen. Volleyball-Regionalligist SSC Freisen hat am Samstag einen klaren Heimsieg gefeiert. Vor 120 Zuschauern brauchte der Tabellenführer nur 70 Minuten, um einen 3:0-Erfolg gegen Bad Soden II einzutüten. Von Philipp Semmler

Das ging fix! Die Volleyballerinnen des SSC Freisen hatten es am Samstagabend in ihrem Heimspiel der Regionalliga ganz schön eilig, um den bisherigen Tabellen-Sechsten TG Bad Soden II wieder nach Hause zu schicken. Beim 3:0 (25:19, 25:20 und 25:10) ließ das Team von Trainerin Brigitte Schumacher dem Gegner nicht den Hauch einer Chance.

 

„Das war mehr als deutlich. Wir haben die ganze Partie über in der Annahme und im Zuspiel sehr stabil gespielt und haben vor allem nur ganz wenige Fehler gemacht“, freute sich die Übungsleiterin. Lediglich der Angriff des Spitzenreiters brauchte ein paar Minuten, bis er in die Begegnung fand. Im ersten Satz saß da noch nicht jeder Schlag.

Dennoch lag Freisen nie hinten und gewann den Durchgang am Ende mit 25:19. Im zweiten Satz steigerte sich dann auch die „Abteilung Attacke.“ Insbesondere Doreen Werth gelangen nun viele Punkte. Den Satz holten sich die Gastgeberinnen mit 25:20.

Damit hatte der SSC den Widerstand des Gegners gebrochen. Im dritten Satz spielten nur noch die Schumacher-Mädels. Mit 25:10 machte Freisen den Sack zu. „Dass man in der Regionalliga einen Satz so deutlich gewinnt, kommt nicht allzu oft vor“, staunte selbst die Trainerin über das starke Spiel ihrer Mannschaft.

Schumacher gab im dritten Satz auch zwei Talenten aus dem eigenen Nachwuchs die Chance, sich in der Regionalliga zu beweisen. Die 16-jährige Diagonal-Spielerin Carolin Späth durfte – nachdem sie schon zuvor einige Kurzeinsätze hatte – erstmals einen ganzen Satz ran. Zum Ende des Spiels feierte dann Zuspielern Lara Fox (Schwester von Mittelblockerin Vanessa Fox) ihr Regionalliga-Debüt – und das im Alter von gerade mal 14 Jahren. „Beide haben ihre Sache sehr gut gemacht“, zeigte sich Schumacher angetan von der Leistung der beiden Talente.

Trotz des neunten Erfolges im elften Saisonspiel bleibt der Freisener Vorsprung an der Tabellenspitze hauchdünn: Denn auch der Tabellen-Zweite, die Biedenkopf-Wetter-Volleys, feierten am Wochenende einen Sieg. Die Hessinnen setzten sich mit 3:0 gegen die abstiegsbedrohte ASV Landau durch. Biedenkopf-Wetter hat damit weiterhin nur zwei Zähler weniger als der SSC.

Immerhin: Die Schumacher-Mädels konnten die Distanz zum zweiten Verfolger, der TG Mainz-Gonsenheim, etwas ausbauen: Der Tabellendritte ließ beim 3:2-Auswärtssieg beim TSV Stadecken-Elsheim einen Zähler liegen und hat nun fünf Punkte weniger als der Spitzenreiter.

Am kommenden Samstag wartet auf Freisen nun eine schwere Auswärts-Aufgabe. Um 19.30 Uhr ist der SSC beim Tabellenvierten SV Steinwenden zu Gast. „Das ist so etwas wie unser Lokalderby“, hatte Schumacher bereits vor der Saison erklärt. Denn nach Steinwenden (westlich von Kaiserslautern) haben die Nordsaarländerinnen die kürzeste Anreise der ganzen Saison. Das Hinspiel konnte der Spitzenreiter klar mit 3:0 gewinnen.

Eine Spätstarterin in Sachen Volleyball

Doreen Werth (rechts) hat den Ball angenommen. Links wartet Noreen Geenen auf das Zuspiel. Die Mittelblockerin geht seit zwei Jahren für den SSC Freisen, zuvor hatte sie lange Jahre Handball gespielt.
 
 
 
Doreen Werth (rechts) hat den Ball angenommen. Links wartet Noreen Geenen auf das Zuspiel. Die Mittelblockerin geht seit zwei Jahren für den SSC Freisen, zuvor hatte sie lange Jahre Handball gespielt. FOTO: Bonenberger /
Freisen. Noreen Geenen trifft an diesem Samstag in der Volleyball-Regionalliga mit ihrem SSC Freisen auf Bad Soden II. Dass die 26-Jährige einmal für einen Regionalligisten ans Netz gehen würde, war noch vor wenigen Jahren nicht absehbar. Von Philipp Semmler

Ein bisschen kurios ist es ja schon: Früher war Noreen Geenen froh, wenn ein Ball von ihr ins Netz ging. Heute ärgert sich die 26-Jährige darüber. Der Grund: Geenen hat die Sportart gewechselt. Bis zu ihrem 18. Lebensjahr spielte die SSC-Akteurin ausschließlich Handball bei ihrem Heimatverein, der HSG Bexbach. Landete da ein Ball von ihr im Netz, war das ein Tor für ihre Mannschaft – und der Jubel war groß.

 

Doch mit 18 entdeckte Geenen noch eine andere Sportart. „Das hing im wesentlichen damit zusammen, dass ich nun ein Auto hatte“, erklärt die wissenschaftliche Mitarbeiterin der Uni Trier und lacht. Die heute 26-Jährige begann, beim TV Kirkel mit dem Volleyball – und Bälle im Netz bedeuteten fortan ein Ärgernis. Denn dann war es ein Punkt für den Gegner.

 Mittlerweile hat sie sich für den Volleyball entschieden. Nach ihrem studienbedingten Umzug nach Trier betrieb sie ein paar Jahre lang noch beide Sportarten parallel, doch mittlerweile ist Geenen nur noch am Netz aktiv.

Nach Freisen kam die 1,76 Meter große Spielerin aus Bexbach im Sommer 2016 eher durch Zufall. „Mein damaliges Team, der TuS Holzerath, hat sich aufgelöst“, erzählt Geenen. Mit dem TuS spielte sie damals in der Verbandsliga. „Ich habe dann geschaut, was es noch für andere Möglichkeiten gibt. Doch ich habe in der Umgebung von Trier nichts gefunden“, verrät die 26-Jährige. Der Grund: Geenen wollte es einmal in einer höheren Liga versuchen – doch in Trier gibt es keinen Volleyball-Verein, der überregional spielt.

Über eine Internet-Recherche wurde Geenen dann auf den SSC Freisen aufmerksam. „Ich habe einfach mal bei Trainerin Brigitte Schumacher angerufen. Sie hat gesagt, ich solle ins Probetraining kommen – und das hat mir sehr gut gefallen. So bin ich hier gelandet“, verrät Geenen lachend.

Über ihr aktuelles Team spricht sie in den höchsten Tönen. „Ich war ja schon bei einigen Mannschaften. Aber so gut wie in Freisen bin ich noch nirgendwo aufgenommen worden. Hier ist es großartig.“

Und auch sportlich hatte der Wechsel für Geenen den gewünschten Effekt: „Ich denke, dass ich mich durch das anspruchsvolle Training enorm weiterentwickelt habe“, sagt die Mittelblockerin. Das bestätigt auch Übungsleiterin Schumacher: „Noreens Entwicklung ist absolut positiv. Und man muss den Hut vor ihr ziehen, dass sie es auf sich nimmt, immer von Trier hierher zu kommen. Denn in der Volleyball-Regionalliga verdient man ja als Spielerin keinen Cent.“

Nicht nur, aber auch dank der guten Entwicklung von Geenen steht der SSC Freisen nach der ersten Saisonhälfte auf Rang eins der Tabelle in der Regionalliga. An diesem Samstag will der SSC seine Spitzenposition verteidigen. Der Ligaprimus empfängt um 18.30 Uhr in der Bruchwaldhalle die TG Bad Soden II. Der Gegner aus dem Taunus ist Tabellen-Sechster. Das Hinspiel in Bad Soden gewann Freisen klar mit 3:0.

Die dritte Liga wäre für mich das Größte

Da erleben die Gegner ihr blaues Wunder: Nadja Schmitt führt mit Freisen derzeit die Regionalliga an.
 
 
 
Da erleben die Gegner ihr blaues Wunder: Nadja Schmitt führt mit Freisen derzeit die Regionalliga an. FOTO: Franz Rudolf Klos / B & K
Freisen. Die Volleyballerinnen des SSC Freisen können gegen Stadecken-Elsheim einen weiteren Schritt Richtung Aufstieg machen. Von Philipp Semmler

Bei Familie Schmitt aus Oberkirchen dreht sich alles um Sport. Familienvater Klaus arbeitete viele Jahre erfolgreich als Fußballtrainer (unter anderem beim FC Freisen, zuletzt beim 1. FC Niederkirchen). Seine Ehefrau Britta steht als Trainerin der zweiten Mannschaft des SSC Freisen derzeit an der Tabellenspitze der Volleyball-Landesliga. Und Tochter Nadja mischt mit der ersten Mannschaft des SSC derzeit die Regionalliga auf. Die 25-Jährige steht mit ihrem Team vor dem letzten Heimspiel des Jahres an diesem Samstag um 20 Uhr in der Freisener Bruchwaldhalle ebenfalls ganz oben im Klassement.

 

 In diesem letzten Heimspiel wartet auf den SSC gegen den Tabellenvorletzten TSV Stadecken-Elsheim eine vermeintlich leichte Aufgabe. Aber Schmitt warnt: „Wir werden den Gegner auf keinen Fall unterschätzen. In der Vergangenheit haben wir uns mit denen immer heiße Duelle geliefert“, sagt die Bankkaufrau, die bei einem St. Wendeler Kreditinstitut arbeitet.

Die weiblichen Mitglieder der Familie Schmitt entdeckten ihre Liebe zum Volleyball übrigens nicht auf die sonst übliche Weise, dass die Eltern ihre Kinder zu ihrer Lieblingssportart bringen. „Bei uns war das genau umgekehrt“, erklärt Nadja und lacht. „Ich habe mit drei oder vier Jahren Kinderturnen des SSC mitgemacht, bin dann zum Volleyball gewechselt, und meine Mutter hat dann später auch als Volleyball-Trainerin angefangen.“

Wenn das Regionalliga-Team und die von Britta Schmitt trainierten Landesliga-Mädels weiter so erfolgreich sind, könnte der Club im Frühjahr eine Doppel-Meisterschaft feiern. Der SSC würde in die 3. Liga aufsteigen, die Reserve in die Verbandsliga. „Für mich wäre es das Größte, einmal in der 3. Liga zu spielen“, erklärt Nadja.

Ob dieses Ziel erreicht werden kann? Die 25-Jährige ist optimistisch. „Ich denke, wir sind auf einem guten Weg. Wir haben ein eingespieltes Team und sind psychisch viel stabiler als in den vergangenen Jahren. Das ist unser großes Plus in dieser Saison und der Hauptgrund warum wir ganz oben stehen“, sagt sie.

Diese psychische Stabilität äußert sich vor allem darin, dass der SSC mit Drucksituationen gut umgeht und sich auch von Rückschlägen nicht aus der Ruhe bringen lässt. Das merkt Schmitt auch bei ihrem eigenen Spiel. „Früher war ich immer extrem nervös, wenn ich in der Regionalliga auf dem Feld gestanden habe. Mittlerweile hat sich das aber total gelegt.“

Und Freisen hat vielleicht im Titelkampf noch ein weiteres Plus: Die Anzahl der Anhänger bei den eigenen Heimspielen wird immer größer. Vor drei Wochen sahen beispielsweise mehr als 150 Zuschauer den 3:1-Sieg im Top-Duell gegen die Biedenkopf-Wetter-Volleys. „Das beflügelt uns natürlich, wenn viele Leute da sind. Da macht es viel mehr Spaß als in einer leeren Halle“, freut sich Schmitt.

Freisen triumphiert im Gipfeltreffen

Alarmstufe rot: SSC-Spielerin Kim Schwan hat abgezogen und schmettert den Ball zwischen Biedenkopfs Mayla Autzen und Leonie Sauerwald hindurch ins Feld. Nach verlorenem ersten Satz drehte Freisen die Partie souverän.
 
 
 
Alarmstufe rot: SSC-Spielerin Kim Schwan hat abgezogen und schmettert den Ball zwischen Biedenkopfs Mayla Autzen und Leonie Sauerwald hindurch ins Feld. Nach verlorenem ersten Satz drehte Freisen die Partie souverän. FOTO: Franz Rudolf Klos / B & K
Freisen. Die Volleyballerinnen des SSC Freisen haben im Spitzenspiel der Regional- liga einen Sieg gefeiert. Vor mehr als 150 begeisterten Zuschauern in der Bruchwaldhalle setzte sich der Spitzenreiter mit 3:1 gegen den bisherigen Zweiten, die Biedenkopf-Wetter-Volleys, durch. Von Philipp Semmler

Samstagabend, Bruchwaldhalle in Freisen. Strahlend recken die Spielerinnen des SSC Freisen nach dem Sieg im Spitzenspiel der Volleyball-Regionalliga gegen die Biedenkopf-Wetter-Volleys drei Fingerin die Höhe. Denn dank dreier gewonnener Sätze setzte sich der SSC mit 3:1 gegen den direkten Verfolger durch – und sammelte dadurch drei weitere Punkte auf einem Weg, der den Verein erstmals in seiner Geschichte in die 3. Liga führen könnte.

 

Denn wenn Freisen in dieser Saison so weiterspielt, könnte der Traum vom Aufstieg in die 3. Liga tatsächlich wahr werden. „Wir haben einen starken Gegner geschlagen und damit ein Zeichen gesetzt“, erklärte Freisens langjährige Trainerin Brigitte Schumacher nach dem Erfolg ihrer Mädels stolz. Denn durch den Sieg (17:25, 25:18, 25:21, 25:20) bleiben die Nordsaarländerinnen weiter an der Spitze der Liga. Im Falle einer Niederlage wären die Gäste auf Rang eins vorgerückt.

Doch auch von einem verlorenen ersten Satz ließ sich Freisen nicht aus dem Konzept bringen. Dieser erste Satz verlief lange ausgeglichen, bis die Gäste sich am Ende auf 25:17 absetzen konnten.

„Danach haben wir uns aber wieder auf unsere Stärken besonnen“, berichtet Schumacher. Das war in der Vergangenheit nicht immer so. „Früher sind wir nach einem solchen Rückschlag öfter mal nicht zurückgekommen“, weiß die Übungsleiterin. Dass dies jetzt anders ist, ist eines der vielen Mosaiksteinchen, weshalb der SSC bislang eine so gute Saison spielt.

Im zweiten Satz schlug Freisen, stärker und präziser auf und spielte auch seine schnellen Angriffe besser zu Ende. Insbesondere Vanessa Fox und Doreen Werth machten dabei Punkt um Punkt. Somit sorgten sie dafür, dass auch das Publikum begeistert mitging. Folge: Die Gastgeberinnen gewannen den zweiten Satz klar mit 25:18. Und auch danach ließen die Schumacher-Mädels nichts mehr anbrennen. Freisen holte sich den dritten Satz mit 25:21 und den vierten mit 25:20.

Während der SSC seine Tabellenführung durch den Sieg verteidigte, rutschte Biedenkopf-Wetter auf Rang drei ab. Neuer Tabellenzweiter ist die TG Mainz-Gonsenheim, die sich zu Hause gegen Eintracht Frankfurt mit 3:0 durchsetzte. Der SSC hat 18 Punkte auf dem Konto, Mainz-Gonsenheim 15 und Biedenkopf-Wetter 13.

Allerdings hat der Tabellendritte noch eine Partie weniger absolviert. „Die werden sie normalerweise auch gewinnen“, sagt Schumacher. Denn in der Nachholpartie spielen die Hessinnen gegen Schlusslicht SV Steinwenden.

Zuvor treffen Freisens Verfolger Biedenkopf-Wetter und Mainz-Gonsenheim aber noch am kommenden Sonntag im Verfolgerduell aufeinander. Einer der Konkurrenten des SSC im Titel- und Aufstiegsrennen wird dabei also Federn lassen. Freisen bestreitet sein nächstes Ligaspiel bereits am einen Tag zuvor – und zwar um 20 Uhr bei Aufsteiger TSV Hanau. Der TSV ist derzeit Tabellenfünfter.

Wir sind mega heiß auf dieses Spiel

Die Mädels des SSC Freisen freuen sich auf das Spitzenspiel gegen den Verfolger Biedenkopf. Für Joanna Barth (mittlere Reihe, Zweite von links) dürfte der Höhenflug des SSC gerne bis in die 3. Liga anhalten.
 
 
 
Die Mädels des SSC Freisen freuen sich auf das Spitzenspiel gegen den Verfolger Biedenkopf. Für Joanna Barth (mittlere Reihe, Zweite von links) dürfte der Höhenflug des SSC gerne bis in die 3. Liga anhalten. FOTO: Bonenberger/ / B&K
Freisen. Die Volleyballerinnen des SSC Freisen treffen an diesem Samstag daheim im Topspiel der Regional- liga auf die Biedenkopf-Wetter-Volleys. Nicht nur Joanna Barth fiebert dem Duell entgegen. Von Philipp Semmler

Joanna Barth kribbelt es schon in den Fingern. Die 27-jährige Diagonalspielerin von Volleyball-Regionalligist SSC Freisen fiebert dem Spitzenspiel der Liga an diesem Samstag um 18.30 Uhr in der Freisener Bruchwaldhalle gegen die Biedenkopf-Wetter-Volleys entgegen. „Wir sind mega heiß auf dieses Spiel. Die ganze Mannschaft freut sich riesig“, erzählt Barth.

 

Auch SSC-Trainerin Brigitte Schumacher kann es kaum erwarten, bis die Bälle übers Netz fliegen. Die Übungsleiterin des SSC hofft auf eine große Kulisse. „Zuletzt hatten wir immer schon viele Zuschauer. Vielleicht kommen jetzt auch mal 200“, sagt sie. Dann wären alle Plätze in der Bruchwaldhalle belegt.

Verdient hätte es das Team. Denn die Mannschaft hat sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiterentwickelt. Aus einem Abstiegskandidaten wurde ein Club, der im gesicherten Mittelfeld stand – und nun scheint Freisen sogar ein Wörtchen im Aufstiegskampf mitreden zu können. Vor der Partie gegen Biedenkopf-Wetter ist der SSC Tabellenführer – zwei Punkte vor dem Gegner. „Ich fand, dass wir letzte Saison schon eine starke Runde gespielt haben“, sagt Barth. Da wurde der SSC Sechster. „Dass wir jetzt Erster sind, ist natürlich mega.“

Aber woran liegt’s dass es beim SSC so gut läuft? „Ich denke, wir sind als Team noch besser zusammengewachsen“, sagt Barth. Sie selbst spielt erst in ihrer zweiten Saison bei der Mannschaft von Trainerin Schumacher. Sie ist dabei eine der wenigen Akteurinnen, die eine weitere Anreise hat. „Ich stamme aus Beckingen-Haustadt, wohne aber seit einiger Zeit in Trier“, erzählt Barth. Dort hat sie vor wenigen Monaten ihr Lehramtsstudium abgeschlossen. „Seit August bin ich im Referendariat. Es ist gerade etwas stressig, das mit dem Sport zu verbinden. Aber ich brauche den Sport als Ausgleich.“ Und wie kam Barth gerade zum SSC? Da spielte Teamkollegin Noreen Genen eine große Rolle. „Ich habe vorher in Düppenweiler in der Oberliga gespielt“, erklärt die Diagonal-Spielerin. „Mit Noreen bin ich befreundet, und sie hat dann gesagt, ich soll mal mit zum SSC Freisen kommen.“ Und hier fühlte sie sich direkt pudelwohl. „Ich bin sehr gut aufgenommen worden. Das Team ist super, Brigitte eine super Trainerin“, schwärmt sie.

Barth würde dem Club auch bei einem Aufstieg in der 3. Liga die Treue halten. Der Sprung in die höhere Klasse wird von einigen Volleyballerinnen anderer Clubs durchaus kritisch betrachtet, da er mit weiteren Auswärtsfahrten verbunden ist. Für die 27-Jährige wäre das aber kein Problem. „Wir fahren ohnehin schon nach Rheinland-Pfalz und Hessen. Wenn da jetzt noch Baden-Württemberg dazu kommen würde, wäre das nicht so schlimm“, sagt sie. „Es wäre zudem extrem reizvoll für mich, mal in der 3. Liga zu spielen.“ Mit einem Sieg an diesem Samstag könnte Barth die Chancen dazu deutlich erhöhen.

Freisen setzt Siegeszug eindrucksvoll fort

Allen Grund zur Freude: Die Volleyballerinnen des SSC Freisen verabschiedeten sich mit einem 3:1 im letzten Saison-Heimspiel von ihren Fans. Foto: B&K
 
 
 
Allen Grund zur Freude: Die Volleyballerinnen des SSC Freisen verabschiedeten sich mit einem 3:1 im letzten Saison-Heimspiel von ihren Fans. Foto: B&K
Freisen. Die Regionalliga-Volleyballerinnen des SSC Freisen sind kaum zu stoppen. Am Sonntag feierte das Team von Trainerin Brigitte Schumacher den vierten Sieg in Serie. Gegen den Tabellensiebten SV Steinwenden setzte sich der SSC in der Freisener Bruchwaldhalle mit 3:1 (25:16, 25:20, 22:25, 25:22) durch. Freisen verabschiedete sich damit mit einem Sieg von den eigenen Anhängern. Denn die Partie gegen Steinwenden war das letzte Heimspiel der Saison für den SSC. Philipp Semmler

"Das war noch einmal eine runde Sache", freute sich Schumacher. "In den ersten zwei Sätzen haben wir den Gegner gut im Griff gehabt. In Satz drei haben wir zu viele Fehler gemacht, danach aber wieder die Kurve gekriegt", analysierte die Übungsleiterin.


 

Einen Sahne-Tag hatte Vanessa Fox erwischt. Die Angreiferin knallte dem Gegner die Bälle reihenweise um die Ohren. Dabei profitierte sie auch von guten Zuspielen von Leonie Dewes, die ebenfalls stark aufspielte. Ein Sonderlob gab es von Schumacher zudem für die beiden vor dieser Runde gekommenen Neuzugänge Noreen Geenen und Joanna Barth. "Beide sind ja aus unteren Klassen zu uns gekommen", erklärte die Trainerin. "Mittlerweile haben sie sich aber sehr gut an das Tempo in der Regionalliga gewöhnt. Und sie sind jetzt auch viel selbstbewusster als zu Beginn der Runde."

Freisen kletterte durch den Erfolg um einen Platz auf Tabellenrang fünf. Mit einem Erfolg im letzten Saisonspiel am Samstag um 19.30 Uhr bei der abstiegsgefährdeten TG Bad Soden II könnten die Schumacher-Mädels sogar noch auf Rang vier vorrücken. Dort steht die DJK Klarenthal mit einem Zähler mehr. Unabhängig davon, ob der Sprung auf Platz vier gelingt, ist man in Freisen aber zufrieden mit der fünften Regionalliga-Spielzeit des Clubs: "Wir wollten im Mittelfeld der Tabelle landen - und das ist uns gelungen", so Schumacher.

Freisen siegt im Kirmes Krimi

Doreen Werth vom SSC Freisen schlägt den Ball übers Netz.
 
 
 
Doreen Werth vom SSC Freisen schlägt den Ball übers Netz. FOTO: Bonenberger/ / B&K
Freisen. Die Volleyballerinnen des SSC Freisen haben am zweiten Spieltag ihren zweiten Saisonsieg eingefahren. Nach einem 0:2-Satzrückstand bezwang der SSC die TG Mainz Gonsenheim noch mit 3:2. Von Philipp Semmler

Ganz schön laut war es am Samstagabend in der Freisener Bruchwaldhalle, als die Volleyballerinnen des SSC Freisen im Regionalliga-Heimspiel gegen die TG Mainz-Gonsenheim Matchball hatten. Zwei Stunden und 20 Minuten hatten sich die beiden Kontrahenten zuvor vor 200 Zuschauern einen packenden Volleyball-Krimi geliefert. Nun führte der SSC im alles entscheidenden Tie-Break mit 14:13.

 

Die Gäste versuchten mit einem Schmetterball zum 14:14 zu kommen, doch Freisens Nachwuchsspielerin Carolin Späth ahnte, wohin der Ball kommen würde. Die 16-Jährige stieg am Netz hoch, blockte den Schlag ins Feld der Rheinland-Pfälzer. Sekundenbruchteile später lagen sich die Freisener Spielerinnen jubelnd in den Armen. Das 15:13 im Tie-Break bescherte ihnen einen nicht mehr für möglich gehaltenen Sieg.

Denn Freisen hatte in der Partie schon mit 0:2 hinten gelegen und es sah so aus, als müsste der SSC ausgerechnet im Kirmesspiel eine Niederlage hinnehmen. Doch dann starteten die Mädels von Trainerin Brigitte Schumacher eine erfolgreiche Aufholjagd. „Das war wirklich ein echter Krimi“, erklärte die Übungsleiterin und lachte.

Freisen war auch in den ersten beiden Sätzen gut im Spiel, doch insbesondere im Angriff landeten zu viele Schläge des SSC im Aus, statt im Feld des Gegners. Und so schnappte sich Mainz-Gonsenheim den ersten Satz mit 25:22 und den zweiten mit 25:19.

Schumacher reagierte und brachte Späth in die Partie. Die Diagonalspielerin ist 1,88 Meter groß – und damit insbesondere am Netz eine echte Waffe. Späth sollte die groß gewachsene Mainzer Außenangreiferin Sarah Schulz aus dem Spiel nehmen – und dieser Schachzug glückte.

Den Gästen aus der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt gelangen in der Folge weniger Punkte durch Schulz – und der SSC Freisen steigerte seine Präzision im Angriffsspiel. Vor allem Leonie Dewes schaffte nun Punkt um Punkt. Freisen holte sich den dritten Satz mit 25:22 und den vierten mit 25:20. Der Tie-Break musste folglich die Entscheidung bringen. Hier lagen lange Zeit beide Teams gleichauf – bis Freisen sich den Matchball erarbeitete, den Späth durch ihren Block verwandelte.

Durch den Erfolg verteidigte Freisen Rang eins in der Tabelle. Mit fünf Punkten aus zwei Begegnungen steht der SSC vor den Verfolgern Mainz-Gonsenheim und Eintracht Frankfurt (beide vier Zähler). „So kann es gerne weiter gehen“, sagte Trainerin Brigitte Schumacher und strahlte.

Jetzt haben ihre Mädels am kommenden Wochenende aber erst einmal spielfrei. Am Sonntag, 15. Oktober, reist der SSC dann zu seinem ersten Auswärtsspiel in dieser Runde. Dann sind die Nordsaarländerinnen um 16 Uhr bei der TG Bad Soden II zu Gast. Bad Soden hat bislang in dieser Saison drei Punkte gesammelt.

Zum Saisonauftakt ein Doppelpack Volleyball ( Bericht in der SZ )

Mit einem Heimspiel gegen die TG Mainz-Gonsenheim starten die Volleyballerinnen des SSC Freisen am Samstag in die neue Runde der Regionalliga-Südwest. Und nur einen Tag später steht die Mannschaft im Finale um den Saarlandpokal.

 

Ein kleines Stückchen weiter nach oben – das ist das Ziel für die Volleyballerinnen des SSC Freisen in der neuen Regionalliga-Spielzeit. „Vergangene Saison waren wir Siebter. Und wenn wir dieses Mal Sechster würden, wäre das toll“, sagt Trainerin Brigitte Schumacher vor dem ersten Spiel ihrer Mannschaft morgen um 18.30 Uhr in der Bruchwaldhalle gegen die TG Mainz-Gonsenheim.

Damit dieses Vorhaben gelingt, hat sich Freisen mit drei Spielerinnen verstärkt. Vom rheinland-pfälzischen Verbandsligisten PSV Wengerohr ist die 26-jährige Mittelangreiferin Anne Klose zum SSC gewechselt. Vom luxemburgischen Erstligisten CS Gym Volleys hat sich die 31 Jahre alte Außenangreiferin Ina Röper dem Schumacher-Team angeschlossen. „Beide sind auf jeden Fall Verstärkungen. Vor allem, weil sie viel Erfahrung mitbringen“, freut sich die Trainerin. Erfahrung, die ihrer Truppe in den vergangenen Jahren des Öfteren einmal fehlte. Denn das Team besteht ansonsten fast ausnahmslos aus jungen einheimischen Spielerinnen.

Aber wie in den Vorjahren baut Freisen auch weiter auf den eigenen Nachwuchs. Die Mittelblockerin Angelina Klein ist aus der eigenen zweiten Mannschaft in das Regionalliga-Team aufgerückt. Die 18-Jährige ist damit der dritte Neuzugang des SSC. Zudem sollen mit Jana Schmitt und Alisha Klos zwei weitere Talente langsam an die Regionalliga herangeführt werden. Die beiden sind auch erst 18 Jahre alt.

Den Neuzugängen steht mit Mara Cacioppo aber auch ein Abgang gegenüber – Cacioppo hat ihre Karriere beendet. Zudem wird mit Naike Barthold eine Leistungsträgerin der vergangenen Jahre noch lange ausfallen. Die Mittelblockerin hat sich einen Kreuzbandriss zugezogen und wurde im Juli operiert. „Wir müssen das Team also etwas umstellen. Ob wir unser Saisonziel erreichen, wird deshalb auch davon abhängen, wie schnell wir uns finden“, erklärt Schumacher.

Schnell geht es bereits am Auftakt-Wochenende zu. Denn bereits am Tag nach dem Liga-Auftakt steht das Saarlandpokal-Finale in Fischbach an. Ab 15 Uhr trifft die Mannschaft auf den Zweitligisten und Titelverteidiger TV Holz. Im Anschluss bestreiten in der Fischbachhalle ab 17.30 Uhr der Drittligist TV Bliesen und der Oberligist TV Walpershofen das Finale der Herren. Vom Papier her sind die Favoritenrollen in beiden Partien klar verteilt. „Aber das war im vergangenen Jahr bei den Herren auch so“, erinnert sich Jörg Stoos, der Vorsitzende des ausrichtenden TV Quierschied. „Und letztlich hat Bliesen gegen den Oberligisten TV Saarwellingen mit 1:3 verloren.“ Das soll jetzt allerdings anders werden. Eine Woche vor dem Saisonstart will sich Bliesen für die Liga einspielen.

Die Quierschieder wollen den Zuschauern als Ausrichter ebenfalls etwas bieten. „Die Cheerleader der Saarland Hurricanes werden den Zuschauern einheizen. Wir haben zudem einen Hallensprecher und einen DJ dabei.“ Als Höhepunkt sollen Konfetti-Kanonen bei der Siegerehrung eine Atmosphäre „wie nach dem Gewinn der Fußball-Champions-League“ schaffen, sagt Stoos. Er hofft auf 500 Zuschauer und meint: „Die Leute sollen nachher sagen: Das war ein tolles Erlebnis.“

Bericht der SZ zum Spiel gegen Stadecken-Elsheim

Die Volleyballerinnen des SSC Freisen haben ihr erstes Spiel im neuen Jahr verloren. Gegen den TSV Stadecken-Elsheim gab es trotz guter Leistung ein 0:3. Am Samstag ist Freisen beim Dauer-Rivalen TV Lebach zu Gast.

Das war bitter für die Volleyballerinnen des SSC Freisen. Trotz einer ansprechenden Leistung kassierte der Regionalligist am Samstagabend eine 0:3-Niederlage (17:25, 24:26, 24:26) gegen die favorisierten Mädels des TSV Stadecken-Elsheim (bei Mainz). „Wir haben gut gespielt, aber leider nichts geerntet“, meinte SSC-Trainerin Brigitte Schumacher nach der Begegnung gegen den Tabellendritten.

Überzeugen konnten beim SSC vor allem die Liberas Nadja Schmitt und Chantal Gelzleichter sowie Zuspielerin Leonie Dewes. Der Angriff war allerdings nur phasenweise durchschlagskräftig. „Um das Spiel zu gewinnen, hätten wir dort die ganze Partie über so stark spielen müssen, wie wir es in einigen Situationen getan haben“, sagte Schumacher.

Pech für den SSC: Mit Naike Barthold ist eine der stärksten Spielerinnen auf dieser Position seit Wochen durch eine schwere Grippe geschwächt. Gegen Stadecken-Elsheim war sie zwar dabei, aber sichtbar noch ein gutes Stück von ihrer Bestform entfernt.

Trotz der Niederlage wahrte Freisen als Tabellenachter seinen Neun-Punkte-Vorsprung auf die Abstiegsränge, da auch die Teams aus Wierschem und Landau 0:3-Niederlagen kassierten.

Am kommenden Samstag um 20 Uhr steht für den SSC nun einer der Höhepunkte der Saison auf dem Programm. Dann ist Freisen beim Dauer-Rivalen TV Lebach zu Gast. „Es wäre schön, wenn wir dort gewinnen würden“, sagt Schumacher. „Ich halte das auch nicht für unrealistisch. Wir befinden uns mit Lebach auf Augenhöhe. Die Tagesform wird entscheidend sein.“ Lebach liegt momentan mit drei Zählern mehr als Freisen (bei einem Spiel weniger) auf Tabellenplatz sechs. Die Theelstädterinnen setzten sich am Samstag mit 3:2 bei den Biedenkopf-Wetter-Volleys durch. In den Tie-Break musste Lebach auch im Hinspiel gegen Freisen. Am 11. Oktober gewann der TVL in einem Krimi mit 3:2 in Freisen. Damals sahen über 200 Zuschauer das Duell der ständigen Rivalen.

Bericht in der SZ: Freisen brennt Feuerwerk ab

Bereits zweieinhalb Wochen vor Silvester haben die Volleyballerinnen des SSC Freisen ein Feuerwerk entzündet: Der SSC besiegte am vergangenen Samstagabend in seinem letzten Regionalligaspiel vor der Weihnachts-Pause den Tabellen-Dritten Eintracht Frankfurt klar mit 3:0 (25:22, 25:23, 25:19). „Das war in der Liga unsere beste Leistung in diesem Jahr“, freute sich SSC-Trainerin Brigitte Schumacher und sagte: „Wir zeigten in allen Bereichen eine gute Leistung – sei es in der Annahme, im Zuspiel oder im Angriff. Herausragend war aber auch der Block, den ich so stark von meiner Mannschaft noch nicht gesehen habe.“

Schumachers Team ging vor 120 Zuschauern in der Freisener Bruchwaldhalle von Beginn an hoch konzentriert zu Werke. Nach einer zwischenzeitlichen 20:11-Führung der Gastgeberinnen kam Frankfurt zwar noch einmal heran, doch letztendlich sicherte sich der SSC den ersten Durchgang mit 25:22. Auch im zweiten Satz lagen die Gastgeberinnen immer in Führung. Zwar wurde es auch hier am Ende noch einmal knapp, dennoch behielt der SSC mit 25:23 die Oberhand. Danach war der größte Widerstand von Frankfurt gebrochen. Auch im dritten Durchgang führte Freisen ständig und gewann am Ende mit 25:19.

Durch den Sieg kletterte Freisen in der Tabelle um einen Rang auf Platz sieben. Viel wichtiger aber: Der SSC baute seinen Vorsprung auf die Abstiegsränge auf satte neun Zähler aus. Bei nur vier Punkten Rückstand auf den Tabellen-Dritten Frankfurt scheint für die Nordsaarländerinnen im neuen Jahr auch ein Sprung weiter nach vorne im Bereich des Möglichen.

Das nächste Ligaspiel bestreitet der SSC am 10. Januar ebenfalls zu Hause gegen den TSV Stadecken-Elsheim. Mit einem 3:0 oder 3:1-Sieg könnte Freisen den kommenden Gegner im Klassement überholen.

Freisener U 13 mit Tiebreak-Pech bei den  Südwestdeutschen Meisterschaften

von Philipp Semmler, Saarbrücker Zeitung

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Die U 13-Volleyballerinnen des SSC Freisen haben am Wochenende bei den Südwest- Meisterschaften in der Freisener Bruchwaldhalle Rang sechs belegt. Die Gastgeberinnen hatten dabei in der Vorrunde viel Pech. Freisen verlor alle drei Begegnungen gegen den TuS Heiligenstein, den TSV Bleidenstadt und den TV Lebachim Tie-Break. In den Platzierungsspielen gelang dann ein 2:1-Erfolg gegen den TV Wiesbach, ehe es im Spiel um Platz fünf eine 0:2-Niederlage gegen Lebach gab. „Wenn wir in der Vorrunde ein Spiel gewonnen hätten, wäre das Halbfinale drin gewesen“, meinte SSC-Trainerin Brigitte Schumacher. „Ich bin aber trotzdem zufrieden. Wir haben in allen Spielen gezeigt, dass wir mithalten können.“ Den Titel sicherte sich der VC Wiesbaden durch einen 2:0-Sieg gegen den VBC Haßloch. Das zweite Freisener Team belegte Platz acht.

Volleyball-Regionalliga: SSC Freisen geht mit ganz junger Mannschaft in die Saison

Von Von SZ-Mitarbeiter Philipp Semmler Veröffentlicht: Samstag, 22. September 2012, 07:00 Uhr
 

 

 
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Das Abenteuer beginnt; Nach der souveränen Meisterschaft in der Oberliga Rheinland- Pfalz/Saar starten die Volleyballerinnen des SSC Freisen an diesem Samstag in die Saison der Regionalliga Südwest. Der SSC hat dabei neben Lebach das wohl jüngste Team der Liga.
 
Freisen. Wenige Tage vor dem Saisonbeginn, ein Training der Volleyballerinnen des SSC Freisen in der Bruchwaldhalle in Freisen: Die Spielerinnen schwirren beim Aufwärm-Training mit einer Fangübung gut gelaunt und lachend durch die Halle. Die Mädels aus dem Kader stammen alle aus der Gemeinde Freisen und sind zwischen 14 und 20 Jahre alt. Einzige Ausnahme: Doris Schumacher. Die Schwester von Trainerin Brigitte Schumacher ist die einzige erfahrene Akteurin im jungen SSC-Kader.

Nach der Aufwärmübung wird es plötzlich still in der Halle. Als Gymnastik- und Koordinationsübungen auf dem Programm stehen, sind alle Mädels mit voller Konzentration bei der Sache. Nach einer Dreiviertelstunde wird dann auch endlich Volleyball gespielt: Spielzüge werden einstudiert, Aufschläge geprobt. Trainerin Schumacher ist mittendrin und gibt immer wieder Anweisungen. Nach zwei Stunden ruft sie: „Schluss für heute.“ Die SSC-Mädels bauen die Netze ab und machen sich müde auf den Heimweg. „Sie haben gut trainiert“, lobt Schumacher ihre Schützlinge.

Gutes Training ist für die SSC-Mädels auch wichtig. Denn erstmals in der Vereinsgeschichte ist der Club aus dem Nordsaarland in der vergangenen Saison in die Regionalliga aufgestiegen. Ungeschlagen mit der unglaublichen Bilanz von 36:0 Punkten. Nun beginnt für den SSC an diesem Samstag um 16 Uhr in der Bruchwaldhalle mit dem Heimspiel gegen den TV Jahn Kassel die neue Saison. Der Gegner ist gleich ein harter Brocken. „Einige Trainer sehen Kassel sogar als Aufstiegsfavoriten“, berichtet Schumacher. Ihre Mädels werden in dieser Begegnung in der Außenseiterrolle sein. Denn für Freisen wird es um den Ligaverbleib gehen. „Die Leistungsdichte in der Regionalliga ist sehr hoch. Wenn wir in der Klasse bleiben wollen, müssen wir von Verletzungen verschont bleiben und immer voll konzentriert zu Werke gehen“, erklärt Schumacher.

Im Gegensatz zu Freisen verfügen die meisten gegnerischen Teams nämlich über eine ganze Reihe von Spielerinnen mit Erfahrung in der Regionalliga und in höheren Klassen. Die Ausnahme ist lediglich der Erzrivale TV Lebach, der nach dem Rückzug von Meister VSG Saarlouis in die Liga nachrückte. Dessen Team ist mit einem Durchschnittsalter von 17 Jahren noch einen Tick jünger. Positiv für den SSC: Schon vor dem ersten Spiel steht mit der SSG Etzbach der erste von zwei Absteigern fest: Die Rheinland- Pfälzerinnen haben ihre Mannschaft wegen Spielerinnen mangels zurückgezogen.

Der Regionalliga-Kader der Volleyball-Damen des SSC Freisen für die Saison 2012/13:
Naike Barthold (18, Mittelangriff ), Laura Bur (16, Mittelangriff ), Leonie Dewes (14, universell einsetzbar), Vanessa Fox (16, Mitte oder diagonal), Chantal Gelzleichter (18, Zuspielerin), Christine Kolb (20, Zuspielerin), Nadja Schmitt (20, Libero), Doris Schumacher (44, Diagonal oder außen), Kim-Marie Schwan (15, Außenangriff), Doreen Werth (17, Außenangriff ), Angela Klein (15, Zuspiel oder Mitte). sem

 

In Saarwellingen fanden am vergangenen Sonntag die Endspiele um den Volleyball-Saarlandpokal statt. Die Herren des TV Bliesen konnten ihrer Favoritenrolle nicht gerecht werden. Der Drittligist verlor gegen den Oberligisten TV Saarwellingenüberraschend mit 1:3 (Bericht folgt). Vor etwa 250 Zuschauern in der Saarwellinger Sporthalle erlebten die Zuschauer dagegen im Frauen-Finale keine Überraschung. Wie erwartet sicherte sich Zweitliga-Aufsteiger TV Holz den Titel – mit einem 3:1-Sieg gegen den Regionalligisten SSC Freisen. Doch die junge Mannschaft des SSC – die Spielerinnen sind im Durchschnitt 18 Jahre alt – machte es dem zwei Klassen höher spielenden Gegner schwer.

Im ersten Satz bot sich den Zuschauern ein Duell auf Augenhöhe. Mit einer mannschaftlich geschlossenen Leistung sicherten sich die SSC-Frauen um Trainerin Brigitte Schumacher den ersten Durchgang mit 25:23. Und auch in den folgenden zwei Sätzen gestaltete Freisen das Spiel offen. Der Regionalligist baute jeweils eine Führung von bis zu sieben Punkten auf. Am Ende reichte es trotzdem nicht, um den Favoriten zu bezwingen. Der TV Holz holte sich die Sätze zwei und drei mit 25:22 und 25:23.

Für den SSC Freisen reichte es trotz viel Druck und Einsatz auch im vierten Durchgang nicht für einen weiteren Satzgewinn. Der Zweitligist aus Holz setzte sich mit 25:23 durch und feierte den Pokalsieg.
 

 

 

 

TV Jahn verliert überraschend 1:3 gegen Freisen

Beim Meister ist die Luft raus

Kassel. „Freisen hat ein tolles Spiel abgeliefert“, erklärte Libera Lilly Ruge. „Bei uns dagegen war die Spannung leider schon etwas raus.“ Mit dem Sieg im Stadtderby gegen die TG Wehlheiden hatte sich in der Vorwoche der TV Jahn vorzeitig die Meisterschaft in der Volleyball-Regionalliga gesichert. Nun verlor der frischgebackene Meister 1:3 (25:14, 24:26, 20:25, 23:25) gegen den SSC Freisen.

Sorgte für ein Zwischenhoch: Alex Schwindt. Foto: Malmus/nh

Sorgte für ein Zwischenhoch: Alex Schwindt. Foto: Malmus/nh

„Es war unser schlechtestes Spiel der Saison“, schimpfte Trainer Florian Margraf nach der Niederlage. Dabei setzte der TV Jahn im ersten Durchgang klare Akzente. Druckvolles Aufschlagsspiel, schnelle Annahme und flexible Passverteilung brachten eine schnelle 9:5-Führung. Freisen dagegen agierte etwas verhalten, die Abstiegsangst stand der jungen Truppe ins Gesicht geschrieben.

Ab dem zweiten Durchgang schlichen sich beim TV Jahn aber viele Eigenfehler ein. „Wir hatten sehr viele Abstimmungsprobleme“, analysierte Margraf. Leider haben wir diese nicht in den Griff bekommen.“ Zu einigen Aufschlagfehlern kamen Probleme in der Blockarbeit. Freisen nutzte diese Chance und punktete zum 26:24. Nun wollten die Gäste sich den dringend benötigten Punkt holen und zeigten auch im dritten Durchgang ein starkes Spiel.

„Freisen hat unsere Lücken im Block konsequent ausgenutzt“, berichtete Trainer Margraf. „Dadurch haben wir auch Probleme in der Abwehr bekommen.“ Angreiferin Alexandra Schwindt brachte ihre Mannschaft durch eine gute Aufschlagserie wieder nach vorn, es reichte jedoch nicht zum Satzgewinn. Mit 25:20 ging auch der dritte Satz an die kämpfende Mannschaft aus Freisen.

Der vierte Durchgang brachte die Entscheidung. Doch auch hier agierte der TV Jahn nicht aggressiv genug. Das Team um Kapitänin Ina Schwalm brauchte zu viele Anläufe, um den Ball im gegnerischen Feld zu versenken. Freisen sah seine Chancen auf den Klassenerhalt und nutzte seine Möglichkeiten immer wieder durch wuchtige Angriffe über die Außenposition. Mit 25:23 sicherten sich die Gäste Satz, Spiel und den Klassenerhalt. (plr)

Riesenjubel bei den Volleyballerinnen des SSC Freisen! Durch einen 3:1-Sieg (14:25, 26:24, 25:20, 25:23) beim bereits als Meister feststehenden TV Jahn Kassel hat sich die Mannschaft von Trainerin Brigitte Schumacher in letzter Minute den Ligaverbleib in der Regionalliga gesichert. Dabei gelangen der Mannschaft zwei Husarenstücke in sieben Tagen: Schon eine Woche zuvor hatte der SSC mit einem 3:0 über den Tabellen-Dritten SSC Bad Vilbel überrascht und sich dadurch erst die Chance erhalten, noch den Ligaverbleib zu schaffen.
„Den Mädels war in den beiden Spielen deutlich der Wille anzumerken, dass sie unbedingt in der Regionalliga bleiben wollen. Die Mannschaft hat geschlossen stark gespielt“, freute sich Schumacher.

Freisen musste allerdings auch nach dem letzten Ballwechsel noch zittern. Die Begegnung der beiden direkten Konkurrenten TV Waldgirmes und SV Steinwenden war zu diesem Zeitpunkt nämlich noch nicht beendet. 2:2 stand es. Hätte Steinwenden danach den Tie-Break gewonnen, wäre Freisen trotz des eigenen Sieges abgestiegen. Doch Waldgirmes setzte sich mit 15:12 durch – und so konnte beim SSC gejubelt werden. „Groß feiern konnten wir allerdings noch nicht, weil wir erst um 21.30 Uhr aus Kassel zurückgekommen sind“, berichtete Schumacher. „Das werden wir aber auf jeden Fall noch nachholen.“

Obwohl die Saison zu Ende ist, wird ein Teil ihrer Mannschaft übrigens auch am kommenden Wochenende auf dem Feld stehen: Die U18 des SSC Freisen nimmt dann an den Südwestdeutschen Meisterschaften in Stadecken-Elsheim teil.

Welke „Tulpen“ beim Tabellenletzten

19.03.2014, 03:30 Uhr

Mit einer bitteren 0:3 (23:25, 13:25, 20:25)-Niederlage kehrten am Wochenende die Volleyballdamen des SSC Bad Vilbel von ihrem Regionalliga-Trip zum Schlusslicht SSC Freisen zurück.
 

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Freisen. 

Es hätte ein schöner Saisonausklang für die Bad Vilbeler Volleyballdamen werden können: ein Sieg beim Tabellenletzten SSC Freisen, dann das letzte Heimspiel gegen den Fünften TSV Stadecken-Elsheim – es sollte jedoch alles anders kommen. Sang- und klanglos unterlag man mit 0:3 in Freisen, das dadurch die „rote Laterne“ an die TG Wehlheiden (0:3 gegen Meister TV Jahn Kassel) abgab.

Weiter spielten in der Regionalliga: SV Steinwenden – TV Lebach 3:0, TSV Stadecken-Elsheim – TV Waldgirmes 2:3, TSG Bretzenheim – Eintr. Frankfurt 2:3.
1. TV Jahn Kassel 17 49:22 42
2. TSG Bretzenheim 17 43:25 35
3. SSC Bad Vilbel 17 38:31 31
4. Eintr. Frankfurt 17 37:35 26
5. Stadecken-Elsheim 17 37:36 26
6. TV Lebach 17 28:37 21
7. TV Waldgirmes 17 35:40 20
8. SV Steinwenden 17 28:39 19
9. SSC Freisen 17 25:39 18
10. TG Wehlheiden 17 23:39 17

Nach der langen Anreise ins Saarland trat Bad Vilbel in der Grundaufstellung Julia Schwarzlose, Jeannette Pfeiffer, Renata Pavlovic, Eva Woköck, Jacqueline Pfeiffer, Sabine Schäfer und mit Katrin Hultsch als Libero an. Die Freisenerinnen, für die nach wie vor jeder Punkt im Abstiegskampf zählt, waren nur zu neunt, die Tulpen dagegen in voller Besetzung, zu zwölft angetreten – wenn auch Viola Krickau sich beim Einspielen am Fußgelenk verletzte. Ein erster Wermutstropfen.

Das Spiel startete ausgeglichen, wenngleich sich der Aufschlag erneut als „Sorgenkind“ der Vilbelerinnen präsentierte. Beim Stand von 7:8 setzte eine Fehlerserie der Tulpen ein, die zu einem 8:16-Rückstand führte – der aber auch in der gut aufschlagenden und stabil spielenden Mannschaft aus Freisen begründet war. Die Auszeiten von Christoph Haase verpufften zunächst, bis Julia Schwarzlose zum Aufschlag kam und die erste richtige Vilbeler Serie hinlegte. Am Ende lag das Glück jedoch auf Seiten Freisens, das den Satz nach einem Netzroller mit 25:23 gewann.

Der zweite Durchgang – ein Spiegelbild des ersten! Wieder leisteten sich die Damen aus der Brunnenstadt einen „Hänger“. Beim Stand von 8:7 setzte erneut eine Verkettung von Fehlern ein, die einen 8:16-Rückstand zur Folge hatte. Freisen verstand es erneut, geschickt Druck über den Aufschlag auszuüben und spielte auch im Angriff fehlerfrei. Der Mut der Tulpen war gebrochen: 13:25 bzw. 0:2.

Im dritten Satz schafften es die Hessinnen, das Spiel bis zum 12:12 offen zu halten, ehe eine erneute Patzer-Rallye folgte, die zum 18:12 für Freisen führte. Die Saar-Mädels spielten den Sieg dann souverän mit 25:20 zum 3:0 nach Hause und dürfen weiter auf den Ligaverbleib spekulieren. Vilbels Coach Haase wirkte hinterher ratlos: „Ich kann mir die hohe Fehlerquote in allen drei Sätzen nicht erklären. Trotz einiger Wechsel konnten wir nie unsere Trainingsleistung abrufen. “ gg

SSC Bad Vilbel: Katinka Ehret, Jennifer Harikantha, Katrin Hultsch, Viola Krickau, Eva Kümml, Renata Pavlovic, Jacqueline Pfeiffer, Jeannette Pfeiffer, Sabine Schäfer, Julia Schwarzlose, Kristin Siegel, Eva Woköck.

LAF Sinzig – SSC Freisen 0:3 (15:25, 21:25, 20:25)

 

Einen herben Rückschlag mussten die Volleyballerinnen der LAF Sinzig im Heimspiel gegen den hinter ihnen in der Tabelle platzierten SSC Freisen hinnehmen. In exakt 64 Minuten Spielzeit verloren sie mit 0:3 (15:25,21:25,20:25) und mussten damit den saarländischen Tabellendrittletzten bis auf zwei Punkte heran kommen lassen. Der erhoffte Sprung ins rettende Mittelfeld wurde also verpasst.

 

 

 

„Wir haben ganz schwach gespielt und uns nicht an die taktischen Vorgaben gehalten“, fasste ein sichtlich angefressener LAF-Trainer Gilbert Deurer seine Eindrücke zusammen und verließ viel schneller als sonst den Ort des Geschehens. In der Tat waren die Sinzigerinnen in den ersten beiden Sätzen von Freisen regelrecht vom Feld geschossen worden. „Sie schlugen mit unglaublich viel Härte und Risiko auf und haben auch noch unser Feld getroffen“, waren sich Sinzigs routinierte Annahmespezialistinnen Maike Gausmann-Vollrath und die als Libero aufgestellte Stephanie Pauls einig. So lief Sinzigs Spielmacherin Ulrike Steen viel zu oft hinter den ersten Pässen her und konnte in vielen Situationen ihre Angreiferinnen nur noch mit einem Notzuspiel erreichen. Doch selbst als bei den jungen und einsatzfreudigen Saarländerinnen dann nach eineinhalb Sätzen etwas die Konzentration nachließ und immer mehr Aufschläge im Aus oder im Netz landeten konnten die LAF nicht das Spiel in ihre Hände nehmen. Mit einer Vielzahl von Aufschlagfehlern sowie recht eintönig vorgetragenen Angriffen war Freisen an diesem Tag nicht entscheidend zu gefährden. „Ich hatte meinen Angreiferinnen schon sehr frühzeitig gesagt, dass sie die Feldverteidigung der Gäste mit knapp über den Block gelegten Bällen in Gefahr bringen und aushebeln können – doch die Anzahl der Lobs in drei Sätzen kann man an einer Hand abzählen“, bemängelte Deurer erneut die taktisch undisziplinierte Spielweise seines Teams.

Vor dem nächsten Spiel in zwei Wochen beim Tabellenvorletzten TV Lebach II sind die Sinzigerinnen sicherlich gut beraten, im Training noch einmal die Grundelemente zu üben und zu festigen, damit die Vorgaben des Trainers umgesetzt werden können.

 

Volleyball: ERS Freisen zum 8. Mal in Berlin

 
Die siegreichen Volleyball-Mädels der ERS Freisen mit ihrer Lehrerin Brigitte Schumacher
Die siegreichen Volleyball-Mädels der ERS Freisen mit ihrer Lehrerin Brigitte Schumacher
Freisen. Die Besetzung in der Mannschaft hat gewechselt – der Erfolg ist geblieben: Zum insgesamt 8. Mal darf ein Volleyball-Team der Erweiterten Realschule Freisen zum Bundesfinale des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“, das vom 8. bis 12. Mai stattfindet. Auf die Tour an die Spree dürfen sich die Volleyball-Mädchen der Wettkampfklasse III mit ihrer Trainerin und Sportlehrerin Brigitte Schumacher freuen. Sie haben das Landesfinale gegen immens starke Gegnerinnen für sich entscheiden können.
Dieser Erfolg war nicht unbedingt vorauszusehen, da das Vorjahres-Siegerteam der 11- bis 14jährigen Mädchen aus Altersgründen völlig umgebaut werden musste. Nur noch vier Spielerinnen vom vergangenen Jahr sind dabei, während vier Mädchen aus der Klassenstufe 5 neu in die Mannschaft kamen. Die „erfahrenen“ Spielerinnen sind Schülerinnen der 6., 8. und 9. Klasse der ERS Freisen, wobei anzumerken ist, dass lediglich vier der acht Mädchen in den Reihen der Mädchenmannschaft des SSC Freisen stehen und damit über reichlich Spielerfahrung verfügen.
Schon in der ersten Landesfinalbegegnung traf man teils auf bekannte Spielerinnen, denn auch ein Teil des Teams vom St.Wendeler Gymnasium Wendalinum spielt beim SSC Freisen, wo die Trainerin ebenfalls Brigitte Schumacher heißt. Die Mädels aus der Kreisstadt mussten sich am Ende aber – auch zum Leidwesen der Tochter der Trainerin im Wendalinum-Team - mit 2:0 geschlagen geben, ebenso wie ihre Altersgenossinnen von der ERS Schwalbach. Nachdem dann auch die nächste Hürde, das Team des Max-Planck-Gymnasiums Saarlouis, besiegt war, kam es im entscheidenden Spiel zu einer Neuauflage des letztjährigen Finales: ERS Freisen gegen die nur aus Saar-Auswahlspielerinnen bestehende Formation des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Lebach.
Lange Zeit waren im Spielverlauf keine Vorteile für eines der beiden Teams abzusehen – was für Freisen ja schon ein Erfolg war. Die Mädchen gaben sich aber damit nicht zufrieden und im Spielverlauf setzte sich die Freisenerin Kim Schwan als dominierende Spielerin auf Grund ihrer Körpergröße und ihrer Oberliga-Erfahrung durch. Sie wurde dank ihrer Mitspielerinnen auch entsprechend gut in Szene gesetzt und konnte im Angriff ihre Dominanz ausspielen. Das bedeutete am Ende einen 2:0 Finalsieg für Freisen und das Ticket nach Berlin für Kim Schwan, Jana Schmidt, Milena Sauer, Fabienne Kuhn, Elena Werle, Mareen Jentes, Michelle Heinrich und Aphiradi Unwichit. 
Die Finalteilnahme bedeutet für die Mädels, so ihre Trainerin Brigitte Schumacher, dass sie erst einmal Erfahrung gewinnen, es zähle das olympische Prinzip, nachdem „Dabeisein“ schon ein Riesenerfolg ist. Und abgesehen von den sportlichen Aspekten gebe es in Berlin auch jede Menge toller Eindrücke aus dem Leben in der Bundeshauptstadt. Die stolzen Eltern werden ihre sportlich erfolgreichen Töchter auf der Tour begleiten, die Mitschülerinnen und Mitschüler drücken die Daumen.
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